Hallo Ally,
bei diesem Thema scheiden sich die Geister enorm und gerade das finde ich so interessant und hilfreich, weil man sich dadurch in alle Richtungen informieren kann und dann entscheiden, was einem selbst am schlüssigsten erscheint und auch zur eigenen Lebenseinstellung passt.
Ich selbst bin überhaupt kein Freund von Nahrungsergänzungsmitteln, denn ich bin der Überzeugung, dass der Körper genau merkt, ob etwas natürlich oder künstlich zugeführt wird und daher bin ich immer dafür seinen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen durch gesunde und ausgewogene Ernährung zu decken. Dennoch gibt es Situationen, in denen der Körper krankheitsbedingt einen großen Mangel bekommt und daher bin ich sehr froh, dass man heutzutage die Möglichkeit hat diese Vitamine und Mineralstoffe zuzuführen. Aber eben immer nur, bis der Körper wieder die Normalwerte erreicht hat und man dann wieder mit der gesunden Ernährung weitermachen kann. Ausnahme ist natürlich, wenn krankheitsbedingt ein permanenter Mangel besteht, aber das weiß dann am besten der behandelnde Onkologe.
Einfach aus einem „ Bauchgefühl“ heraus etwas einzunehmen käme mir nie in den Sinn, denn ich glaube einfach nicht, dass das Bauchgefühl einem tatsächlich sagen kann, ob man einen Mangel hat oder nicht.
Alte Studien und Infos sind sowieso immer mit Vorsicht zu genießen, denn es ist schon manches Mal passiert, dass sich die Erkenntnisse von gestern als falsch herausgestellt haben. Deswegen heißt es ja auch immer: Nach dem neuesten Stand der Wissenschaft - und der kann heute ein ganz anderer sein als noch vor fünf Jahren.
Jedenfalls finde ich Komplementärmedizin sehr wichtig, wobei man zum Beispiel auch die Erkenntnisse über Bewegung und Sport nicht außer acht lassen darf, nur muss man sich eben ganz genau informieren, um nicht vielleicht genau das Gegenteil zu bewirken. Und das machst du schließlich gerade und siehst, dass das nicht einfach ist

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LG, Sunny