Hallo Kamö.....,
bin übrigens gebürtige Flensburgerin wohne aber in Nürnberg.
Die verstorbenen waren doch eigentlich "Langzeitüberlebende", die mir Hoffnungen gegeben haben. Denn sie sind ja zu einer Zeit erkrankt, als es noch lange nicht die Behandlungsmöglichkeiten gegeben hat, wie jetzt.
Wichtig ist, dass man immer einen MM Spezialisten im Hintergrund hat und nicht nur einen "normalen" Onkologen.
Ich persönlich wurde vor etwas mehr als 3 Jahren mit fast 61 Jahren diagnostiziert und plane 80 Jahre alt zu werden. Es gibt derzeit ca. 30 Behandlungsmöglichkeiten habe ich auf einem Patiententag gehört, manche zwar veraltet oder nicht für jeden geeignet. Es werden ständig Fortschritte in der Behandlung gemacht. Prof. Einsele, ein MM Pabst spricht, von seinen eigenen Beobachtungen von Möglichkeiten von 20 Jahren und mehr.
In unserer Selbsthilfegruppe gibt es viele, die ein relativ normales Leben leben und sind schon 10 Jahre und länger erkrankt sind. Auch wenn sie ev. schon die eine oder andere Behandlung hinter sich haben.
Ich bin seit Mai 2022 in der Erhaltung mit 10 mg Lenalidomid und war gerade heute wieder zu meiner Kontrolle, alle 8 Wochen Kontrolle , 3 x im Jahr Zometa und 1 x im Jahr CT, heute hatte ich das komplette Programm.
Alles Gute für dich
Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt