Hallo,
Es sind Einige unter euch, die auch Osteolysen an den Rippen haben und sogar Rippenbrüche hatten. Ich weiß, dass das sonstige Mittel, Bestrahlung bei Schmerzen, im Rippenbereich eher nicht angewandt wird. Was haben Sie bei euch denn dann gemacht, außer Schmerzmittel verschrieben?
Wir waren heilfroh, dass er bis vor 3 Tagen mit Cannabis für die Nervenschmerzen gut zurecht kamen.
Er kennt ja alle gängigen Schmerzmittel auch und konnte Hydromorphon, Fentanylpflaster, Lyrika, Novaminsulfon alles absetzen nach der Strahlentherapie der HWS im August.
Jetzt ist er im 2. Zyklus Carfilzomib/Darzalex/Dexa und hat auf einmal akut neue Schmerzen. Die im Brustkorb, Rücken, Armen und Händen hingen wahrscheinlich mit der Wassereinlagerung durch die Therapie zusammen. Jedenfalls verschwanden sie mit der Wasserausleitung und sind diesmal, da viel weniger Wasser, gar nicht aufgetaucht. Dafür aber massiv Schmerzen im Rippenbereich, wo sich die Osteolysen aktiviert hatten.
Jeanny meint ja es könnte der Angriff der Therapie auf die Osteolysen sein. Ich hoffe das auch sehr.....wie ihr euch sicher vorstellen könnt.
Ich habe aber auch eine Nachricht, dass unter Carfilzomib die Osteolysen fleißig weiter gewachsen sind. Noch ist kein durchschlagender Erfolg der Therapie im Serum zu erkennen. Also sollte ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass die Therapie möglicherweise nicht greift...
Kennt ihr überhaupt etwas außer Bestrahlung, das die Osteolysen, die Paraproteine dort, angreift?
Auffällig für mich war, dass die Myelommarker keinen deutlichen Abgang gemacht hatten, nach Bestrahlung der HWS. Das war vor 3 Jahren nach Bestrahlung des Plasmozytoms völlig anders. Aber da hatte er eben auch nur diese Stelle. Allerdings riesig von Brustwirbelkörper bis in die Rippe. Und genau dieser Rippenbereich spinnt jetzt wieder....
Hach.......
Lieber Gruß- Eva