Hallo, Mimau mit dem tasmanischen Teufel von den Looney Tunes,
so ähnlich mache ich das mit dem Lenalidomid auch, da bin ich mittlerweile großzügiger mit mir selbst geworden. Wegen fieser Hautausschläge und einer üblen Fatigue, die sich bei mir in Kopfschmerzen, hohem Schlafbedürfnis, Unleidlichkeit und Antriebsstörungen äußert, habe ich die Dosierung ja eh schon bei zwei Wochen 10mg und dann eine Woche Pause eingepegelt. So geht es relativ gut. Bei einer akuten Infektion lasse ich Lenalidomid ganz weg, sonst muss ich mir das Essen immer mal wieder durch den Kopf gehen lassen. Und hin und wieder gönne ich mir Lenalidomid-Ferien, z.B. im Urlaub. Meine Frau und ich machen krankheitsbedingt nur noch einwöchige Städtereisen, und ich habe gelernt, dass es für mich am besten ist, das L dabei eine Woche vorher abzusetzen und dann auch in der Urlaubswoche wegzulassen. Ich will ja diese wertvolle Zeit nicht im Hotel verpennen und meiner Frau auf den Nerv gehen müssen.
Bezüglich eines möglichen Zweittumors bin ich in Vorbereitung für eine Darmspiegelung, scheue aber noch den Aufwand. Aber meine Ärztin sagte neulich noch: Nun aber bald mal...
Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)