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Johannes1956 antwortete auf Neu hier im Forum und Danke
28 Sep. 2023 09:06 - 28 Sep. 2023 09:09
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Bezüglich Darmspiegelung. Das verstehe ich, alleine das üble Zeug trinken ist für mich schlimm. Ich hatte zwei Darmspiegelungen, weil sie bei der ersten einen großen flachen Polypen gefunden hatten, den sie in der Ordi nicht entfernen konnten. Ich musste dazu ins Spital und die ganze Prozedur nochmals machen. Dann haben sie im betreffenden Spital die histologische Probe verloren und gemeint ich müsse nochmals kommen. Nein danke.

Es gibt sowohl einen Labortest, als auch ein bildgebende Verfahren, welche das Vorliegen von Polypen nachweisen kann. Wenn eine der Methoden positiv ist, muss man zur Entfernung und Histologie dann sowieso zur Darmspiegelung. Wenn negativ, kann man sich es sparen.

Johannes
Letzte Änderung: 28 Sep. 2023 09:09 von Johannes1956. Begründung: Schreibfehler

miregal antwortete auf Neu hier im Forum und Danke
25 Sep. 2023 14:09
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Eine MRD Bestimmung oder PET-CT müsste halt zur Begründung die mögliche Absetzung der Dauertherapie enthalten. Bei AK natürlich sehr einfach zu begründen, wie viel Kosten erspart würden. Seit Revlimid nicht mehr patentgeschützt ist, sind auch die Kosten drastisch gesunken. Probier es einfach mal nach 3-4 Jahren Lena (overall) einen Wasserstand zu beantragen, und drohe mit der drohenden Zweitmalignität, die dann ggf. eine neue Krebstherapierunde mit entprechenden Kosten nach sich zöge.

Callosum62 antwortete auf Neu hier im Forum und Danke
25 Sep. 2023 11:22
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Hallo, Mimau mit dem tasmanischen Teufel von den Looney Tunes,

so ähnlich mache ich das mit dem Lenalidomid auch, da bin ich mittlerweile großzügiger mit mir selbst geworden. Wegen fieser Hautausschläge und einer üblen Fatigue, die sich bei mir in Kopfschmerzen, hohem Schlafbedürfnis, Unleidlichkeit und Antriebsstörungen äußert, habe ich die Dosierung ja eh schon bei zwei Wochen 10mg und dann eine Woche Pause eingepegelt. So geht es relativ gut. Bei einer akuten Infektion lasse ich Lenalidomid ganz weg, sonst muss ich mir das Essen immer mal wieder durch den Kopf gehen lassen. Und hin und wieder gönne ich mir Lenalidomid-Ferien, z.B. im Urlaub. Meine Frau und ich machen krankheitsbedingt nur noch einwöchige Städtereisen, und ich habe gelernt, dass es für mich am besten ist, das L dabei eine Woche vorher abzusetzen und dann auch in der Urlaubswoche wegzulassen. Ich will ja diese wertvolle Zeit nicht im Hotel verpennen und meiner Frau auf den Nerv gehen müssen.
Bezüglich eines möglichen Zweittumors bin ich in Vorbereitung für eine Darmspiegelung, scheue aber noch den Aufwand. Aber meine Ärztin sagte neulich noch: Nun aber bald mal...

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)

Callosum62 antwortete auf Neu hier im Forum und Danke
25 Sep. 2023 11:09
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Hallo, miregal,

danke für diese Klarstellung - ich bin immer wieder begeistert darüber, wieviel Knowhow hier im Forum unterwegs ist. Und wieder habe ich was gelernt. Wenn ich das richtig verstehe, dann heißt das aber auch: so einfach wird es nicht werden mit der MRD-Diagnostik aus einer Blutprobe heraus - schade. Diesbezüglich ganz sicher sein mit meiner negativen MRD kann ich also erst im Januar 2025, dann sind die zwei Jahre um (MRD- war Januar 2023). Ich bin aber zuversichtlich, dass meine MRD-Negativität schon vorher erreicht war.
Wenn das mit den zwei Jahren MRD-Negativität als prognostischen Faktor für eine langandauernde Remission stimmt (ich zweifele nicht daran), dann wäre es m.E. umso wichtiger, frühzeitig nach der ASZT eine MRD-Diagnostik durchzuführen. Aber auch im Verlauf wäre die MRD-Diagnostik - bei allen Unannehmlichkeiten einer Knochenmarkpunktion und Unwägbarkeiten - m.E. als noch wertvoller einzuschätzen.
Ein PET-CT würde ich als Patient der gesetzlichen Krankenversicherung nach Auskunft meiner Ärzte nur bekommen, wenn es einen wohlbegründeten Anlass dafür gibt. Und der Wunsch nach einer beruhigenden Kontrolluntersuchung gilt da leider nicht als solcher...

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)

miregal antwortete auf Neu hier im Forum und Danke
24 Sep. 2023 20:57 - 24 Sep. 2023 21:01
  • miregal
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Die MRD Bestimmung im Blut/Serum erfolgt nicht durch eine Durchflusszytometrie, da sich im Blut normalerweise keine Stammzellen aufhalten. Vielmehr werden die monoklonalen Antikörper gemessen. Quantitav erfolgt das bereits heute in der Immunfixation bei aktiver Erkrankung. Diese ist aber viel zu unempfindlich für eine MRD Bestimmung. Die neuartige Bestimmung über das Blutserum erfolgt mit einer PCR Anreicherung, mit der auch im Covidtest geringste Spuren nachgewiesen werden können. Dazu ist es aber nötig, gespeicherte Informationen des persönlichen Myeloms zu haben. Es bedarf also einer genetischen Sequenzierung der Myelomzellen noch vor der Induktion, um daraus die richtige Vergleichssequenz zum Nachweis der ggf noch vorhandenen monoklonalen Antikörper zu erhalten. Nur dadurch erhält man die hohe Sensitivität der ansonsten polyklonalen Antikörpersuppe im Serum. Und wenn noch geringste Spuren der monklonalen AK nachgewiesen werden, weiß man dass man MRD positiv ist. Zu beachten ist natürlich die Überlebensdauer der Antikörper , die die der Plasmazellen weit überdauern kann.
2 Jahre MRD negativ ist ein guter Anhaltspunkt, eine weiterhin langandauernde Remission zu haben. Ich hatte ja Lena über 4 Jahre und davon 3 Jahre nach der Hochdosis und 4 Jahren seit sCR, die bei mir bereits nach dem ersten Induktionszyklus erreicht war. Es soll übrigens auch keinen Einfluss haben, wie schnell man eine MRD Negativität erreicht, solange man sie mindestens 2 Jahre halten kann. Als Alternative zur MRDBestimmung bietet sich noch MRT Untersuchung an, bzw (sehr teuer) eine PET-CT
Letzte Änderung: 24 Sep. 2023 21:01 von miregal.

Mimau antwortete auf Neu hier im Forum und Danke
24 Sep. 2023 20:11
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Meine "Taktik" bezüglich Lena. Immer wieder größere ! Pausen einlegen. Bin ja auch nicht "Clean" also Resterkrankungstyp.
Bisher hat das eigentlich recht gut funktioniert.
letztes Jahr musste ich aufgrund einer fetten Influenza mit anschließender Lungenentzündug etwa 4 Monate Lena Pause einlegen.
Das war etwas lang und machte sich dann in den Werten bemerkbar. Hatte sich aber bei der nächsten Untersuchung , als ich dann wieder länger Lena kontinuierlich eigenommen hatte, wieder beruhigt.
Ich hoffe so einer gewissen Lena Ressistenz vorbeugen zu können und dem Körper zwischendurch die möglichkeit zu geben sich davon ein wenig zu erholen.
Bei mir geht es sehr auf die Galle und die Gedärme. Stichwort gelblicher Stuhlgang ;-( .
Da macht man sich vor allem Gedanken um die Bauchspeicheldrüse betreff Zweittumor.