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leopoldi antwortete auf Cannabis Erfahrungen
05 März 2024 20:05
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Hallo,

war bei mir bissl weniger spektakulär. Hatte Sativex bei ner Reha recht frei an die Hand bekommen, zuhause hatte ich keinen Arzt der mirs verschrieb. Ne ganze Zeit später neue Neurologin, die das von sich aus angesprochen hat.
Evtl bei MS mit Spastiken leichter zu verordnen und als Medikament in Form von Spray auch in der Dosierung konstanter? Vielleicht auch nicht exakt gleich in der Wirkung wie frische Blüten?Ich hatte direkt beim Ersttermin die Verordnung, Bewilligung durch KK lief ohne mein Zutun.
Mit Plan, Schmerztagebuch und Cannabinoidausweis losgelassen, mit dem Hinweis ggfs am Wochenende höher zu dosieren und da das Auto stehenzulassen.
Ich bin wie mit allen Medis eher zurückhaltend in der Dosierung und war zu keinem Zeitpunkt richtig benebelt, obwohl ich bis dato tatsächlich noch völlig jungfräulich auf dem Gebiet war. Benebelt waren auch nicht die Mitpatienten bei der Reha, die bei anderen Diagnosen, zb Long Covid Dronabinol bekommen haben.

Ein Stück trägt man wohl immer selbst die Verantwortung, wenn man sich benebelt fühlt, ausm Straßenverkehr raus zu bleiben.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Stani antwortete auf Cannabis Erfahrungen
05 März 2024 12:27 - 05 März 2024 12:30
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Hallo, Henry,

So, wie Monika berichtet: Verordnung von Cannabis für medizinische Zwecke, Antrag auf Kostenerstattung an die Kasse mit seitenlanger Begründung des verordnenden Arztes (daran scheitert es meistens......). Hat das alles funktioniert, bekommt man einen Ausweis vom Arzt, die Kasse trägt die Kosten und man bekommt ein Schema, wie das Medikament vorsichtig begonnen und erhöht wird, gegebenenfalls auch wieder gesenkt, bis man damit klar kommt.
Diese Dosisfindung geht langsam und ist wichtig, weil jeder unterschiedlich reagiert. Es gibt keine allg. Vorschrift, so und so viel Tropfen (in unserem Falle ). Es geht um persönliche Dosis bis zur Schmerzreduzierung (im besten Falle Schmerzfreiheit) und Zurechtkommen mit den Nebenwirkungen, dieser Beneblung im Kopf.
Wenn die Dosis dann stabil ist, kennt man sich damit aus, kommt man damit zurecht und darf dann auch wieder Auto fahren.
Unsere Erfahrungen damit sind durchweg positiv. Das Problem ist, dass sich wirklich nur wenige Ärzte damit befassen und damit auch das Wissen, natürlich, nicht dazu da ist.
In der Uniklinik, jetzt, wussten alle behandelnden Ärzte, dass er das nimmt, sagten, aber auch, dass sie sich nicht damit auskennen und ordnete statt dessen wieder Hydromorphon, Lyrica und Novalgin an.

Jetzt ist er ein weiteres Mal durch den Entzug durch (diesmal unterstützt von seiner Myelomspezialistin). Er nimmt wieder Cannabis, weil es sich eindeutig um Nervenschmerzen handelt und hat damit die Schmerzen gut im Griff.

Liebe Grüße- Eva
Letzte Änderung: 05 März 2024 12:30 von Stani.

Gordon_Bloeh antwortete auf Cannabis Erfahrungen
04 März 2024 21:43
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Liebe Monika, danke für den Tipp.
Hab ich nicht gewußt, dass es diese Möglichkeit gibt.
LGH

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

leopoldi antwortete auf Cannabis Erfahrungen
04 März 2024 18:32
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Hallo Henry,

ich hab medizinische Verordnung und nen Cannabinoidausweis von der Neurologin, Fahrverbot nur bei der Eindosierung bzw Dosisänderung. Fürs Ausland müsst man sich wahrscheinlich individuell informieren :/

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Gordon_Bloeh antwortete auf Cannabis Erfahrungen
04 März 2024 15:28
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Zum Beitrag von Stani (23.Feb.) möchte ich Bezug nehmen. Enttäuscht war ich nicht, habe mir nur mehr erwartet, weil die falschen Erwartungen in mir geweckt wurden. Damals war ich noch so naiv und habe auf gewisse Spontanheilungsberichte Hoffnung gesetzt. Was Schmerzlinderung durch Cannabis betrifft, muss ich zustimmen. Ich bin zwar komplett schmerzfrei, aber meine Gattin hat unter starker Migräne gelitten. Sie verwendet mein CBD Öl und ist seitdem schmerzfrei. Also doch ein Nutzen.
Aber wie die Beiträge von shine 45 und Monika zeigen, macht jeder seine eigenen Erfahrungen mit Cannabis.
Auf alle Fälle schadet es aber nicht. Es sei denn, Du musst in Österreich bei der Polizei Verkehrskontrolle einen Drogentest machen, dann ist der Schein weg (bei THC)
LG Henry

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

leopoldi antwortete auf Cannabis Erfahrungen
02 März 2024 15:48
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Hallo,

MM betreffend bin ich nur Angehörige.
Diffuse Schmerzen, zum Teil Missempfindungen, Neurologen sprechen von Nervenschmerzen, Diagnose MS. Vielmehr plagen mich Muskel- und Gelenkschmerzen, vermutlich Rheumaähnlich, Diagnose Fibromyalgie.
Nehme seit einiger Zeit Sativex (CBD/THC).
Die Schmerzen sind nicht wirklich weg, aber es macht was mit mir, wenngleich für mich nicht recht greifbar, was genau.
Im Netz hab ich gefunden: "Studien geben Hinweise darauf, dass Cannabis nicht klassisch schmerzlindernd wirkt. Vielmehr trägt es dazu bei, dass Patient*innen die Schmerzen als weniger störend empfinden. Der Schmerz verschwindet also nicht, wird aber durch die Cannabinoidtherapie als weniger unangenehm wahrgenommen." Genau so würd ich das unterschreiben.

LGe
Monika

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