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Landos antwortete auf Psychische Krise
02 Aug. 2023 07:39
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Hallo Birgit,
Ich war im Klinikum Bamberg in der Psychosomatik , im gleichen Klinikum hatte ich auch meine Autologe Stammzellentransplantation. Danach war ich zur Anschlussheilbehandlung in Bad Sooden Allendorf . Ein Jahr später zur onkologische Reha in Bad Öxen . Beide Einrichtungen waren sehr schön.
Ich hatte jetzt von Februar bis Ende Juli eine Antikörper Therapie bekommen, mein Onkologe meinte ob ich nicht wieder zur Reha will. Im Prinzip schon , aber dann komme ich zum Ende Herbst - Winter hin , daß gefällt mir nicht so gut . Werde vielleicht dann im Frühjahr eine Reha beantragen.

Liebe Grüße
Marion

Eilbacher antwortete auf Psychische Krise
01 Aug. 2023 16:49
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Liebe Msrion,
Dein Buchtip von Cristin Brode ist super.
Erinnert mich sehr an das Simonton Programm,von dem ich auch sehr profitierte.
Darf ich fragen in welcher psychosomatischen Klinik und in welcher ontologischen Reha Du warst?

Herzliche Grüsse Birgit

Ranu antwortete auf Psychische Krise
01 Aug. 2023 12:54
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Ich habe noch eine Frage an euch.

Als mein Hb nach der SZT bei 10.3 stehen blieb und der Ferritinwert sehr niedrig war, erhielt ich eine Eiseninfusion.
2x10 ml Ferinjec 50 mg.
Ich war psychisch schon etwas belastet konnte aber noch schlafen. Ein paar Tage nach der Infusion fing es an, dass ich nur noch 2-3 Std schlafen konnte. Kann dies in einem Zusammenhang stehen? Evtl. auch wg der hohen Dosis Eisen?
Lg

Landos antwortete auf Psychische Krise
30 Juli 2023 10:46
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Hallo Ranu,
Mir erging es ähnlich wie dir. Ich bin dann in eine psychosomatische Klinik , sie haben mich gut aufgebaut. Was mir aber am besten geholfen hat war eine onkologische Reha . Der Austausch mit den Mit Patienten hat mir sehr geholfen . Mit einigen stehe ich heute noch im Kontakt .
Zum schlafen nehme ich mirtazapin , daß macht nicht abhängig. Ich kann dir auch das Buch empfehlen von Kristina Brode , sie ist Psychoonkologin , Angst als Chance

Ich wünsche dir alles Gute.
Marion

Mapoli antwortete auf Psychische Krise
30 Juli 2023 10:32 - 30 Juli 2023 10:33
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Hallo Ranu,

durch die Erkrankung, aber auch nach überstandener Behandlung kann man sehr leicht in eine Krise geraten.

Zunächst der Schock bei der Diagnose. Die Angst vor der Behandlung, die innere Anspannung, ob alles gut verläuft und dann kommt das tiefe Loch nach der Behandlung manchmal recht heftig. Man hat alles überstanden, aber die Angst bleibt. Das ist sehr belastend. Wichtig ist, dass Du Dir schnell gute Hilfe holst. Leider sind gute Psychoonkologen rar gesäht. Aber sehr hilfreich kann ein Traumapsychologe sein, denn der Schock bei der Diagnose, eine unheilbare Erkrankung zu haben und dann auch noch so belastende Behandlungen durchstehen zu müssen, sind nicht ohne und eben auch ein Trauma! Bei einem Psychologen braucht man keine Sorge zu haben, Medikamente zu bekommen, die sind nicht dafür zuständig, können einen aber sehr hilfreich durch die Krise begleiten.

Suche Dir aber auch im Bekanntenkreis oder in der Familie Menschen, denen Du Dich anvertrauen kannst, die Dir wohlgesonnen sind. Es hilft Dir nichts, wenn einer sagt "Das wird schon wieder" oder "Du hast doch nun die Behandlung hinter Dir, denke positiv". Das sind eher Sprüche, die einen noch mehr runter ziehen. Suche Dir Menschen, die Dir zuhören und Dich dann in den Arm nehmen und dann vielleicht mit Dir einen Spaziergang machen. Das baut viel mehr auf und hilft nachhaltig.

Meditation, Yoga, Spaziergänge an der frischen Luft, Achtsamkeit und Entspannung nach "Kabath Zinn" können auch sehr hilfreich sein. Ebenso Gespräche mit Mitpatienten! Vieles gibt es auch Online, wenn man in der Nähe keine Kurse findet. Malen (z.B. Mandalas) und Handarbeiten können auch wirklich gut helfen, man glaubt es kaum!

Auch ich kenne es, in der Nacht wach zu liegen und alle belastenden Gedanken kommen, die Sorgen und Ängste sind dann sehr erdrückend. Sehr schnell kommt man in die Schleife, dass man am Tag müde ist, sich weniger bewegt und dann in der Nacht noch schlechter schlafen kann. Wirklich sehr hilfreich sind da die Tipps aus dem Beitrag von Fr. Dr. Löffler auf unserer Seite. Schau da mal rein und probiere einiges aus. www.myelom.org/grundlagen/komplementaerm...chlafstoerungen.html

Ich wünsche Dir, dass Du schnell gute Hilfe findest.
LG
Ma
Letzte Änderung: 30 Juli 2023 10:33 von Mapoli.

Psychische Krise wurde erstellt von Ranu
30 Juli 2023 07:47
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Hallo zusammen, bin sehr verzweifelt. Im März hatte ich die zweite Hochdosis und seit Mai ging es mir zunehmend psychisch schlechter. Ängste, Panik, depressive Gedanken und seit 4 Wochen kann ich nicht mehr schlafen. 2-3 Stunden. Bekam Imipramin, dann Venlafaxin. Zum schlafen Zopiclon, das ich nur zögerlich einnahm, weil es ja nach 2 Wochen abhängig macht. 3.75 mg zopiclon bewirkt nur 4 Stf Schlaf, 7.5mg 5,5 Std. Und macht mich sehr benommen tags. Nächtelang grüble ich über mein Leben. Im Denken fühle ich mich eingeschränkt und sehe sehr schlecht. Wenn ich schlafe werde ich oft wachgeschüttelt, habe Herzrasen und hohen Blutdruck. Die Therapeutin aus der Onkoklinik begleitet mich, doch das hilft mir nicht weiter, im Gegenteil, es belastet mich oft. Psychiatrie ist im.Gespräch, doch da will ich eigentlich nicht hin. Die sedieren mich bestimmt mit Tavor o.ä.. Verträgt sich das mit den anderen Antidepressiva u Pregabalin? Psyhosomatische Klinik wäre mir lieber, aber ob die mich überhaupt aufnehmen würden und dann noch so schnell.....ich weiß nicht weiter.
Hat jemand eine Idee?