Jetzt wieder Mal ein paar Zeilen von mir.
Die SZT war wirklich kurz und schmerzlos, in den ersten Tagen danach Übelkeit und Durchfall, nix neues also. Und dass ich mich wie durchgekaut und ausgespuckt fühle, das war gewollt. (Kommentar der OÄ: Dann machen wir ja alles richtig 😂)
Es ging dann aber nicht ohne Komplikationen ab: erst entzündete sich der ZVK, 38,8° Fieber und Schüttelfrost, danach akutes Nierenversagen. Medikamente radikal umgestellt, jetzt musste es die Leber alleine stemmen mit der Entgiftung, keine Medis mehr welche über die Niere ausgeschieden werden. Ich habe aber keine Dialyse gebraucht. Die Therapie hier heißt "Bewässerung", über zwei Zugänge Flüssigkeit per Infusion, dazu so viel trinken wie man schafft. Am ersten Tag etwa 10-12 Liter. (Fast ne Wasservergiftung 😄)
Damit brauchte die Niere nicht zu konzentrieren,also nicht zu arbeiten, und wird durchspült. So kann das Kreatin rausgewaschen werden. Funktionierte gut.
Wasser in der Lunge war nur an den ersten Tagen mit extrem viel Flüssigkeit ein Problem. Das einzige was noch blieb ist der Bluthochdruck, dagegen gibt es Medikamente. Da bin ich aber nicht die einzige und ich denke und hoffe das wird auch noch besser.
Jedenfalls hat man mir schon mal die Physiotherapeutin mit einem Teraband geschickt, zwecks Übungen zur Konditionssteigerung 😁. Und ich bin gestern umgezogen von der Transplantationsstation auf eine ohne so strenges Regime. Es geht in Richtung Entlassung.
Tumor ist, wenn man trotzdem lacht
Letzte Änderung: 28 Okt. 2022 16:28 von Nessaja. Begründung: Ergänzung