Das wünschen sich vermutlich alle Menschen. Aber ich habe mal gelernt, dass nur etwa 5 % das Glück haben,so einfach hinüberzugleiten, so zu sterben wie die Oma.
Vor einigen Jahren, als ich noch wenig Erfahrung mit dem hatte, was ein MM so mit sich bringen kann, habe ich eien beeindruckenden Bericht gelesen. Von einer MM-Patientin, die diverse OPs usw hinter sich hatte. Inzwischen ist sie längst verstorben. Ich dachte damals: Das würde ich nie schaffen. Ebenso hier im Forum war ich anfangs oft erschüttert, wenn von all den Therapien, NW, OPs berichtet wurde. Das Ganze hat mir auch Angst gemacht. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an alles, man wird ja auch nicht gefragt, ob man noch ein paar Knochenbrüche mehr will, wie ich gerade wieder erleben durfte.
Heute, nach ungezählten Knochenbrüchen, 3 x am Rückenmark operiert, 2x Teilquerschnitt überstanden, 1x Armknochen mit Kunststoff gefüllt, 2 x Lungenembolie,aktuell Oberschenkel durchgebrochen u. stabilisiert, Karrenweise Schmerzen durchgestanden, viele Nebenschauplätze- denke ich immer noch: Hoffentlich wars das nun. Hoffentlich kann ich mal einfach so einschlafen (aber jetzt noch nicht) und muss nicht so schrecklich leiden vor dem Tod, wie viele hier.
Wünschen darf man alles.
Aber du bist frühzeitig gewarnt mit deinem SMM. WENN es mal los geht, kann man vielleicht Schlimmeres verhindern.
In meinem Fall ist zu bedenken, dass ich bereits bei der ersten (Verdachts) Schockdiagnose Stadium IIIb hatte, mit katostrophalem Knochenbild. Das ließ mich zunächst auch resignieren. Hätte mir nie vorstellen können, dass es noch so enorme Steigerungen gibt.
Ich wünsche dir einen milden Verlauf!
L.G.
Undine