Mein letzter Beitrag ist 7 Monate her....zudem bezog sich der Thread nicht darauf, ob und wie man süchtig wird, sondern darauf, ob man als MM-Patient überhaupt jemals wieder schmerzfrei wird und dann entsprechend nicht mehr auf Morphin und Co angewiesen ist.
Morphin hatte ich bis zum Rezidiv komplett abgesetzt und dann zwischenzeitlich wieder für ca 6 Wochen genommen.
Ich hatte an Schmerzmitteln so ziemlich alles durch, wo sich ein Hausarzt noch rantraut:
Diclofenac, Paracetamol, Tramadol, Tillidin, Novalgin (alles in Maximaldosierung!)
Ibuprofen sieht man heute noch in den Leberwerten
Knochenschmerzen sind - neben heftigster Migräne und Leberschmerzen - die ekligsten Schmerzen, die ich bis jetzt kennengelernt habe. Bin froh, dass es überhaupt ein wirksames Mittel dafür gibt
Sorry, aber so war mein Beitrag auch nicht gedacht. Ich wollte nur zu Bedenken geben, dass wenn man die Schmerzen mit Morphium im Griff hat, dieses lieber nehmen soll als andere Schmerzmittel, dies zu akzeptieren fiel mir am Anfang sehr schwer und sogar eine Ärztin aus meinem Bekanntenkreis verstand nicht, warum ich erst das Novalminsulfon abgesetzt habe.
Ich habe nur bei Knochenschmerzen eigene Erfahrungen und muss sagen, dass Schmerzen einfach zermürben, dass war für mich fast das Schlimmste, so habe ich für mich beschlossen, notfalls Morphium für immer zu nehmen, versuche aber trotzdem demnächst die restlichen 2 mg abzusetzen.
Übrigens habe ich mich im Nordklinikum bei 4 von 5 Klinikaufenthalten im letzten Jahr gut aufgehoben gefühlt. Nur auf der chirurgischen Abteilung (der Blinddarm musste raus) fühlte ich mich nicht besonders gut.
Ich hoffe, ich habe mich jetzt besser ausgedrückt, ansonsten ignoriere meinen Beitrag einfach,
ich wünsche dir alles, alles Gute
Doris