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BB antwortete auf Ein Leben lang Morphin?
15 Aug. 2022 09:25
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Passt schon ;-)

Lieber Morphin als Schmerzen.
Letztes Jahr noch gab es irgendwie gar keine Aussicht jemals wieder ohne Morphin schmerzfrei zu sein. Und viele sind ja dauerhaft auf Schmerzmittel bzw. Morphin angewiesen.
Wusste ja selbst nicht, dass ich wieder einen Zustand erreichen werde, in dem ich komplett schmerzfrei bin.

Novaminsulfon ist nur in wenigen Ländern überhaupt zugelassen - eben wegen den Nebenwirkungen. Und man lässt ja die Grundmedikation gleich und streicht erstmal die Akut-Medikation bzw. was man zusätzlich zum Morphin gegeben hat.

Wünsche dir viel Erfolg beim Absetzen deines Hydromorphons. Stelle ich mir nicht einfach vor, gerade weil 2mg schon die kleinste Verkaufsform ist :-/

Doris2460 antwortete auf Ein Leben lang Morphin?
15 Aug. 2022 08:59
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Mein letzter Beitrag ist 7 Monate her....zudem bezog sich der Thread nicht darauf, ob und wie man süchtig wird, sondern darauf, ob man als MM-Patient überhaupt jemals wieder schmerzfrei wird und dann entsprechend nicht mehr auf Morphin und Co angewiesen ist.

Morphin hatte ich bis zum Rezidiv komplett abgesetzt und dann zwischenzeitlich wieder für ca 6 Wochen genommen.

Ich hatte an Schmerzmitteln so ziemlich alles durch, wo sich ein Hausarzt noch rantraut:
Diclofenac, Paracetamol, Tramadol, Tillidin, Novalgin (alles in Maximaldosierung!)
Ibuprofen sieht man heute noch in den Leberwerten

Knochenschmerzen sind - neben heftigster Migräne und Leberschmerzen - die ekligsten Schmerzen, die ich bis jetzt kennengelernt habe. Bin froh, dass es überhaupt ein wirksames Mittel dafür gibt

Sorry, aber so war mein Beitrag auch nicht gedacht. Ich wollte nur zu Bedenken geben, dass wenn man die Schmerzen mit Morphium im Griff hat, dieses lieber nehmen soll als andere Schmerzmittel, dies zu akzeptieren fiel mir am Anfang sehr schwer und sogar eine Ärztin aus meinem Bekanntenkreis verstand nicht, warum ich erst das Novalminsulfon abgesetzt habe.

Ich habe nur bei Knochenschmerzen eigene Erfahrungen und muss sagen, dass Schmerzen einfach zermürben, dass war für mich fast das Schlimmste, so habe ich für mich beschlossen, notfalls Morphium für immer zu nehmen, versuche aber trotzdem demnächst die restlichen 2 mg abzusetzen.

Übrigens habe ich mich im Nordklinikum bei 4 von 5 Klinikaufenthalten im letzten Jahr gut aufgehoben gefühlt. Nur auf der chirurgischen Abteilung (der Blinddarm musste raus) fühlte ich mich nicht besonders gut.

Ich hoffe, ich habe mich jetzt besser ausgedrückt, ansonsten ignoriere meinen Beitrag einfach,
ich wünsche dir alles, alles Gute

Doris

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

BB antwortete auf Ein Leben lang Morphin?
15 Aug. 2022 07:25
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Mein letzter Beitrag ist 7 Monate her....zudem bezog sich der Thread nicht darauf, ob und wie man süchtig wird, sondern darauf, ob man als MM-Patient überhaupt jemals wieder schmerzfrei wird und dann entsprechend nicht mehr auf Morphin und Co angewiesen ist.

Morphin hatte ich bis zum Rezidiv komplett abgesetzt und dann zwischenzeitlich wieder für ca 6 Wochen genommen.

Ich hatte an Schmerzmitteln so ziemlich alles durch, wo sich ein Hausarzt noch rantraut:
Diclofenac, Paracetamol, Tramadol, Tillidin, Novalgin (alles in Maximaldosierung!)
Ibuprofen sieht man heute noch in den Leberwerten

Knochenschmerzen sind - neben heftigster Migräne und Leberschmerzen - die ekligsten Schmerzen, die ich bis jetzt kennengelernt habe. Bin froh, dass es überhaupt ein wirksames Mittel dafür gibt

miregal antwortete auf Ein Leben lang Morphin?
14 Aug. 2022 21:28
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    17 Mai 2019
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ich hatte die besten Ergebnisse mit Diclofenac. Das wird wegn diverser Belastungen nicht gerne gegeben. Nach 6 Monaten nach der WS stabilisierug konnte ich es absetzen.Oxicodon und Targin bekam ich nur in der Klinik. Novalgin half auch gut, aber das wirkt zu kurz (3-5h).

Doris2460 antwortete auf Ein Leben lang Morphin?
14 Aug. 2022 15:09
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Danke für eure Antworten - auch wenn meine jetzt etwas gedauert hat :-)

An Novaminsulfon habe ich gar nicht gedacht, Diddlmaus. Habe ich hier noch liegen und wäre evtl. eine Möglichkeit statt Morphinkapseln.

War ja zwischenzeitlich beim Onkologen und hab mit ihm geredet.
Ergebnis:
Thalidomid wurde sofort abgesetzt wegen wahrscheinlichen Nebenwirkungen (es fehlen für Zyklus 3 die letzten 7 Tage).
Morphin habe ich als 10er Retard bekommen. Kann ich nach eigenem Ermessen reduzieren. Abgesprochen ist eine wöchentliche Reduktion. Vorerst mit 10mg am Morgen, 20mg am Abend. Dann weiter mit 10/10.
Pregabalin wurde von 75mg/Tag auf insgesamt 100mg gesteigert. Kann da aber bis auf 300mg steigern.
Ist jetzt ein bisschen blöd bei mir weil ich Prega steigern soll und gleichzeitig versuche das Morphin zu reduzieren. Beides gleichzeitig geht eben nicht...will ja wissen, was letztlich besser ist. Darf da schalten und walten wie ich will - muss meinem Onko nur mitteilen was ich gemacht habe und wie die Auswirkung ist.



Will die optimale Dosis finden - von beiden Medikamenten. Muss ja nicht mehr Pillen und Wirkstoffe schlucken als unbedingt sein muss. Wenn sich rausstellt, dass ich Morphin gar nicht mehr brauche, habe ich da auch nix dagegen.

In der "Durchfahr"-Apotheke war ich auch wieder:
Kann Rezepte jetzt über WhatsApp abgeben. Und ein Kundenkonto brauche ich für die Zuzahlungsliste nicht - hat mir eine 3. Mitarbeiterin gesagt, beraten und ausgedruckt.



Hallo,

ich hatte Novalminsulfon und Hydromorphon, meine Ärztin hat erst das Novalminsulfon abgesetzt, dann haben wir das Hydromorphon schrittweise runter gefahren. nehme nur noch 2 mg am Abend. Die bin ich allerdings trotz Versuch nicht los geworden. Will es demnächst noch mal versuchen.

Meine Ärztin hat mir gesagt, dass das Hydromorphon weniger schädlich ist als andere Schmerzmittel. Denke unsere Probleme mit Morphium spielen sich nur bei uns im Kopf ab. Ich hatte auch immer Angst süchtig zu werden, aber wie hat Prol. Knopp damals zu mir gesagt: "solange sie es gegen Schmerzen nehmen werden sie nicht abhängig. Man muss nur schrittweise reduzieren" weiß nicht, ob er mich nur beruhigen wollte, ich konnte meine Dosis wirklich prima schrittweise runterfahren.

Doris

Doris
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BB antwortete auf Ein Leben lang Morphin?
18 Jan. 2022 15:09
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Danke für deinen Beitrag, Manni.

Mir helfen Erfahrungen von anderen unheimlich viel. Zumal ich ja auch nicht die allerbesten Erfahrungen mit meinem Hausarzt habe.
Er vermittelt mir nach wie vor das Gefühl, dass ich für seinen Geschmack zuviele Schmerzmittel schlucke - auch wenn er das nicht mehr direkt gesagt hat.

Morphin möchte ich auch wegen der "Klogeschichte" reduzieren, auch wenn ich keine Verstopfung habe. Ich möchte einfach wieder so aufs Klo gehen können wie vorher.