Liebe Brigitte,
danke für Ihre Worte und einen ostseefrischen Gruß aus dem Norden.
Liebe Betroffene,
nein, der Raum ist noch nicht voll. Aber der Anfang ist gemacht und die ersten Betroffenen haben sich bei mir gemeldet. (Den oben ursprünglich angedachten Einladungsweg von Betroffenen habe ich trotz Vorarbeit, vieler Telefonate und erteilter Zusagen von zentraler Stelle letztlich absichtlich nicht genutzt. Danke aber für die Bereitschaft.)
Ja, ich weiß seit meiner eigenen MM-Diagnose 2004, es ist nicht so einfach, mit der Diagnose umzugehen - optimistisch die nächsten Tage, Wochen und Monate anzupacken, zu hoffen, daß einem noch Jahre geschenkt werden. Ja, auch ich habe Knochenschmerzen und vieles mehr, z.B. diese ständige Infektionsgefahr durch unsere Immunschwäche, die Nichtbetroffene so schwer verstehen können.
Aber ich lebe und versuche, jedem Tag viel Optimismus, Freude und soweit geht auch Tatkraft abzugewinnen. Es sind die klitzekleinen Dinge, die mir neben Ärzten, Familie und Bekannten geholfen haben. Doch dazu beim Treffen.
Wir möchten Ihnen bei der Verarbeitung, dem Annehmen dieser schweren Krebserkrankung helfen, durch Informationen und Gespräche mit- und untereinander. Zwei Apotheken stellen uns dankenswerterweise in Rostock oder Bad Doberan einen Raum kostenlos zur Verfügung. Das hilft uns sehr, über Geld verfügen wir nämlich bisher nicht, da wir die SHG noch nicht gründen konnten(es gibt für alles Voraussetzungen und Vorschriften im Leben:o und das ist auch gut so).
Nichtsdestotrotz wollen wir uns am 2. November um 11.00 Uhr hier in Bad Doberan wieder treffen, vielleicht klappt es ja an dem Tag mit der Gründung und wir bekommen noch in diesem Jahr vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit anerkannt.
Rufen Sie mich doch einfach an und ich beschreibe Ihnen den Anfahrtsweg zum Treffpunkt.
Eine gute Zeit bis dahin
Elisabeth