Hallo Zusammen,
im Zusammenhang mit dem Thema von Joseph (Warnschuss…..) bin ich auf das Thema „Eisenzugabe“ gestoßen.
Aufgrund meiner eigenen Erfahrung denke ich, das ist auch einen eigenen Thread wert, den ich gleichzeitig unter dem Thema „Hämoglobin, Eisenzugabe und Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose HFE)“ eröffne.
Mein Hämoglobin (12,3 g/dl; Ref.: 13,5 – 17,2 g/dl) und mein Hämatokritwert (36,8%; Ref.: 39,5 – 50,5%) haben nun beide den unteren Referenzwert gerissen. Gleichzeitig wurde bei mir daher auch das Eisen und die damit zusammenhängenden Werte (Transferritin, Transferritinsättigung und Ferritin) gemessen.
Eisen: im Normbereich
Transferritin: 1,68 g/l; Ref.: 2,00 – 3,60 g/l (zu niedrig)
Transferritinsättigung: 54 % ; Ref.: 16 – 45 % (zu hoch)
Ferritin: 1194 mygramm/l; Ref.: 30 – 400 mygramm/l (deutlich zu hoch)
Aufgrund dieser „Ferritin-„Werte wird bei mir Ende Oktober eine Untersuchung bzgl. einer genetisch bedingten Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) vorgenommen. Sobald ich die Resultate habe, werde ich Euch informieren.
Insgesamt könnte bei mir daher eine eisenerhöhende Maßnahme sehr gefährlich sein.
Vor diesem Hintergrund ist vielleicht sinnvoll, bei einem geringen Hämoglobinwert Eure obengenannten „Ferritin-Werte“ ermitteln zu lassen, bevor Ihr zu eisenerhöhenden Maßnahmen (Lebensmittelumstellung etc.) greift.
Gruß
Rüdiger