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27 Aug. 2020 15:42
  • MAKI EIS
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Moin Marion,
Gegen negative Gedanken und Gefühle hilft bei mir Bewegung. Egal wie das Wetter ist ich gehe raus und versuchen mehrere Kilometer zu gehen.
In meinen Taschen habe ich immer Leckerlis für Hunde dabei. Inzwischen kennen mich die Hundebesitzer und natürlich auch die Hunde, die mir schon ganz aufgeregt entgegen gelaufen kommen vor mir sitzen bleiben und ihr Leckerli erbetteln. Natürlich habe ich vorher die Besitzer gefragt ob das in Ordnung ist. Oft gibt es auch noch nette Gespräche. Wenn ich wieder nach hause komme, geht es mir deutlich besser.
Vielleicht ist das ja für dich auch eine Möglichkeit den Kopf mal ein bisschen frei zu bekommen.
Ganz liebe Grüße
Marlies

26 Aug. 2020 11:07
  • Mapoli
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Hallo Marion,

Du hast ja so einiges zu schultern, da werden Deine Gedanken nicht nur bei Deiner eigenen Erkrankung sein. Die Ängste sind dann besonders stark, wenn man alleine in seinen vier Wänden ist.

Mir hilft es in solchen Situationen immer, wenn ich mit einer Freundin telefoniere, oder wenn ich meine Sorgen aufschreibe. Dazu einen schönen Tee machen, ein Kerzchen an, es also gemütlich gestalten. Dann handschriftlich aufschreiben, was Dich so bewegt. Manchmal hilft es, manchmal kommen dann auch erstrecht die Tränen, aber es macht auf jeden Fall den Kopf frei! Ich schreibe mir sozusagen den Kummer über den Arm und die Hand weg, aufs Papier. Blöd ist bei mir immer dabei, dass meine Polyneuropathien in der Hand mich dann ärgern, aber dann setze ich ab und mache einige Zeit später weiter. Handschriftlich ist auf jeden Fall wichtig!

Auch hat mir mal ein Psychologe den guten Tipp gegeben, die Angst an einen schönen Stein, den ich mir vorher sorgsam ausgesucht habe, abzugeben. Dazu den Stein in die Hand nehmen, Augen zu und in Gedanken alle Angst durch den Arm an den Stein abgeben. Das funktioniert wirklich sehr gut! Die Hand mit dem Stein wird dann ganz warm. Der Stein war lange Zeit immer überall dabei, in meiner Tasche, für alle Fälle ;-) .

Hier ist es heute extrem windig und herbstlich, das drückt die Stimmung. Darum habe ich mir einige kleine Blümchen gepflückt, die stehen nun neben mir in einer alten Vase von meiner Oma und daneben eine Tasse mit "Frauen Power Tee" (der heißt wirklich so!). Das alleine hilft auch schon.

Liebe Grüße

Ma

26 Aug. 2020 09:24
  • Landos
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Hallo zusammen,
Bin zur Zeit bei meiner Mama, da mein Papa im Krankenhaus liegt wegen einer Knie Op. Meine Mama hat ja den schwarzen Hautkrebs mit Metastasen , damit sie nicht alleine ist. Mir graust es schon davor wenn ich wieder zu Hause bin , da ich Tagsüber alleine bin und ich dann wieder viel grübel.
Was macht ihr denn so , um euch abzulenken .?
Wünschte einfach es wäre alles wieder gut.

Gruß Marion

16 Aug. 2020 01:37
  • Landos
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Hallo zusammen,
Vielen lieben Dank für eure Antworten,Ratschläge und Tipps.
Mir wäre halt wohler gewesen,ich könnte die Revlimid Therapie machen und hätte sie nicht wegen schwerer Nebenwirkungen abbrechen müssen. Aber so ist es nun.

Liebe Grüße
Von Marion

Franziska123 antwortete auf Komme mit meiner Krebserkrankung nicht klar.
14 Aug. 2020 14:39
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Hallo meine Kämpferin


Rippe gebrochen? Man man man...Doof!

Freue mich trotzdem von Dir zu hören.
Wünsche und hoffe auf stehengebliebene Werte weiterhin bei Dir.
Also nichts anderes mitteilen.

Kopf hoch und Nase in die schwüle stickige Luft

Jeanny

14 Aug. 2020 12:42
  • Almish
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Hi,
also mir hilft immer Sport. Für alle Lebenslagen, im Moment habe ich mir mal wieder ne Rippe gebrochen und auch andere Faktoren lassen mich an den Arsch Myelom denken, also mache ich viiiiiiel Sport, um den Kopf frei zu kriegen (JA, auch mit gebrochener Rippe). Werde mich aber mit dem Arsch auseinandersetzen müssen, früher, als mit lieb ist.
Und die Tage bis zu den Blutergebnissen sind natürlich scheisse, aber ich lenk mich ab (da ich mich momentan mit niemandem prügeln kann, laufe ich viel ).
Tja, und zur Not Treff ich meine Freunde Jim und Johnny, und dann vergess ich das Arschloch auch ein bisschen;-))))(soll nich zum saufen animieren;-)
Kopf hoch, Nase in den Wind

Kopf hoch, Nase in den Wind
Das Leben stinkt
Sterben kann gar nicht so schlimm sein, sonst täten es nicht so viele