Hallo Marion,
Du hast ja so einiges zu schultern, da werden Deine Gedanken nicht nur bei Deiner eigenen Erkrankung sein. Die Ängste sind dann besonders stark, wenn man alleine in seinen vier Wänden ist.
Mir hilft es in solchen Situationen immer, wenn ich mit einer Freundin telefoniere, oder wenn ich meine Sorgen aufschreibe. Dazu einen schönen Tee machen, ein Kerzchen an, es also gemütlich gestalten. Dann handschriftlich aufschreiben, was Dich so bewegt. Manchmal hilft es, manchmal kommen dann auch erstrecht die Tränen, aber es macht auf jeden Fall den Kopf frei! Ich schreibe mir sozusagen den Kummer über den Arm und die Hand weg, aufs Papier. Blöd ist bei mir immer dabei, dass meine Polyneuropathien in der Hand mich dann ärgern, aber dann setze ich ab und mache einige Zeit später weiter. Handschriftlich ist auf jeden Fall wichtig!
Auch hat mir mal ein Psychologe den guten Tipp gegeben, die Angst an einen schönen Stein, den ich mir vorher sorgsam ausgesucht habe, abzugeben. Dazu den Stein in die Hand nehmen, Augen zu und in Gedanken alle Angst durch den Arm an den Stein abgeben. Das funktioniert wirklich sehr gut! Die Hand mit dem Stein wird dann ganz warm. Der Stein war lange Zeit immer überall dabei, in meiner Tasche, für alle Fälle

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Hier ist es heute extrem windig und herbstlich, das drückt die Stimmung. Darum habe ich mir einige kleine Blümchen gepflückt, die stehen nun neben mir in einer alten Vase von meiner Oma und daneben eine Tasse mit "Frauen Power Tee" (der heißt wirklich so!). Das alleine hilft auch schon.
Liebe Grüße
Ma