Die Aussagen: "Kontrastmittel muss sein", oder "es geht gar nicht ohne" habe ich inzwischen ungezählte Male gehört.
Ich habe aber am Anfang der Krankheit gehört, dass Kontrastmittel bei MM eher Kontraproduktiv sei. Ich lehne es daher grundsätzlich ab- und es geht sehr wohl. Ein Radiologe räumte dann ein, dass manchmal die Bilder etwas genauer sind mit Kontrastmittel, aber nicht zwingend notwendig. Einzige Ausnahme: Lungen-CT. Da war es nötig um die Embolie zu erkennen.
Das Thema war hier schon, und es gibt offenbar sehr verschiedene Kontrastmittel. Aber bei mir ist haften geblieben, dass ein MM dadurch richtig aktiviert werden könnte. Da wollte mir der Prof in der Uniklinik nicht wiedersprechen. Abgesehen von Allergien die auftreten können.
Ani, du tust dich offenbar sehr schwer mit Entscheidungen. Klar kann jeder seine Meinung dazu sagen, aber letzlich entscheidet jeder für sich. Auch Ärzte haben verschiedene Einstellungen und beraten längst nicht immer zum Wohle des Patienten- leider.
Informiere dich ruhig zu diesem Thema, und dann triff eine Entscheidung- und bleibe dabei! Sicher, man darf seine Meinung ändern, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Aber grundsätzlich hilft eine eigene Meinung und die Bereitschaft diese zu vertreten.
Mit dem Ganzkörper- Mrt schwankst du ja auch seit Wochen und hast dich etwas im Kreise gedreht. Nun hast du entschieden selbst zu zahlen- ok, dann stehe dazu, dass die Kasse es nicht bezahlt wusstest du ja. Die Beschäftigung mit diesen Dingen kosten zu viel Energie, die braucht man in unserem Fall sicher an anderen Stellen.
Aus meiner Erfahrung hilft: Informieren, abwägen, entscheiden- und dabei bleiben. Nicht dann wieder anzweifeln und wieder von vorn.
Ich wünsche dir die richtigen Entscheidungen!
L.G.
Undine
Ich bin medizinischer Laie und schreibe nur meine persönliche Meinung/ Erfahrung!