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Logopädin antwortete auf Implantat
14 Dez. 2019 00:04
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    06 Februar 2016
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Hallo Birgit,
ich habe 2017 einen Vortrag eines Mund-,Kiefer, -Gesichtschirurgen gehört, speziell zur Kiefernekrose nach Bisphosphonat-Gabe.
Und er sagte, dass man die Wahrscheinlichkeit einer Kiefernekrose auf einem Röntgenbild gar nicht sehen könne.
Erst, wenn der Knochen durch die Nekrose bereits weg ist, dann sieht man das. Und das passiert ja erst nach einer Zahnextraktion, nicht vorher. Ich habe es so verstanden - solange keiner am Kiefer rumfummelt, ist da auch keine Nekrose. Die kommt erst dadurch bzw. durch Bakterien, die in die Wunde dringen.
Und er sagte auch, dass er bei Myelompatienten ausschließlich stationär Zahnextraktionen oder sonstige OPs durchführen würde - unter Antibiose und mit Magensonde...
Dein Zahnarzt hat evtl.nur die übliche Röntgenuntersuchung des Kieferknochens durchgeführt vor einer Implantatsetzung. Dabei wird geklärt, ob vorher ein Knochenaufbau erfolgen muss oder ob der Kieferknochen "dick" genug ist für das Implantat.
Bevor ich diagnostiziert wurde, war auch bei mir ein Implantat geplant - nach der Diagnose meinte die Zahnärztin nur :"Gut, dass wir das nicht gemacht haben. Das hat sich jetzt ja wohl erledigt." Ganz abgesehen davon bist du - wenn ich mich recht erinnere - zur Zeit in Behandlung. Da ist durch die Immunsupression die Gefahr von "unerwünschten Ereignissen" nach Operationen doch sowieso erhöht.
Ich werde nur noch unbedingt notwendige Eingriffe durchführen lassen - ein Implantat gehört definitiv nicht dazu.
Liebe Grüße
Nicole

klaus99 antwortete auf Implantat
13 Dez. 2019 22:19
  • klaus99
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    05 Februar 2014
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Hallo Birgit,
leider konnte ich deinem Profil nicht entnehmen, ob du über die ganzen Jahre Bisphosphonate, insbesondere Zometa, bekommen hast. Wenn ja, lass die Finger von Zahnimplantaten, da das Risiko einer Kiefernekrose dadurch deutlich erhöht werden kann. Wenn du Zometa bekommen hast, sollte dein Zahnarzt das auf jeden Fall wissen.

Ich hoffe auch, dass die die Zähne nicht einfach gezogen wurden, sondern unter operativen Bedingungen mit begleitender Antibiotikagabe erfolgte und die Wunden im Kiefer vernäht wurden.

Ich selbst stand von ca. 2 Jahren vor dem gleichen Problem und mein Zahnarzt und Oralchirurg und mein Onkologe haben die Frage Implantate ja oder nein gemeinsam diskutiert und sich dann dagegen entschieden. Ich habe eine Brücke bekommen und alles ist gut.

Vor ca. 6 Wochen wurden mir nochmal 2 Zähne operativ entfernt und die Frage Implantat stellt sich definitiv nicht mehr.

Schau dir auch mal den folgenden Thread an:

www.myelom.org/forum/therapien/3714-impl...bisposphonat?start=0

Lass dir eine Brücke einbauen, ist besser und vor allem auch noch billiger B)

Gruß Klaus

Wir sterben nur einmal - Wir leben jeden Tag
myelom.online
facebook.com/myelom.online

Implantat wurde erstellt von Eilbacher
13 Dez. 2019 20:29
  • Eilbacher
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    29 Oktober 2009
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Hallo,
Ich musste mir gestern zwei Backenzähne ziehen lassen.Der Kieferchirurg plant ein Implantat einzusetzen.
Meine Kieferknochen sehen OK.aus,sagt das Panoramaröntgenbild .....
Meine Onkologin sagte mir heute jedoch,dass Sie bei Patienten mit Multiplen Myelom oft Probleme mit Implantaten gesehen hat.
Hat jemand von Euch ein Implantat oder Erfahrung damit?
Liebe Grüße und schönen Abend, Birgit