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Rosi antwortete auf Remission 2 Jahre nach StZT
19 Okt. 2019 15:31
  • Rosi
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    13 April 2013
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Dankeschön, dann drücke ich mal die Daumen, dass es lange anhält.

Unknownuser antwortete auf Remission 2 Jahre nach StZT
19 Okt. 2019 10:30
  • Unknownuser
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  • 194 Beiträge seit
    15 September 2019
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Hallo Rosi,
Danke für diesen schönen Mutmacher. Ich selbst sitze gerade bei meiner 2.ten ASCT und immer mit der Hoffnung dass mein Myelom danach länger ruhig bleibt. 2 Jahre finde ich schon mal ganz ordentlich für eine investion von 18 Tagen.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und noch eine lange Remision.

"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"

Remission 2 Jahre nach StZT wurde erstellt von Rosi
19 Okt. 2019 10:25
  • Rosi
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    13 April 2013
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Hallo Ihr Lieben,

ich möchte Euch für Alle, die noch auf Besserung nach harten Therapie warten, eine kleine Aufmunterung schicken: 2017 hatte ich zwei Mal Hochdosis inkl. autolog. StZT erhalten. Zunächst einmal ging es mir sehr gut. Ca. vier Tage nach Stammzellrückgabe ging das Dilemma los. Blutdruck nicht mehr zu kontrollieren, Wassereinlagerungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall konnte tageweise nicht mehr aufstehen. Nachdem ich mich selbst entlassen hatte, kam mein Onko zwei Mal die Woche, um Werte zu kontrollieren und natürlich auch den Allgemeinzustand zu befunden. Mein Blutdruck normalisierte sich innerhalb von drei Wochen, meine Beine wurden wieder schlank, ich konnte mir wieder selbst helfen, die Übelkeit und Durchfall begleiteten mich jedoch noch über 8 Monate. In dieser Zeit hatte ich 20 kg abgenommen. Mein Onko hatte schon lange vor der Therapie gesagt, ich solle mir keinen Streß machen und abnehmen. Wie vorausschauend - hätte ich vorher Normalgewicht gehabt, wer weiß ...!

Nun konnte ich wieder mehr essen, konnte unseren Haushalt wieder führen, Essen kochen. Leider hatte ich in der Folgezeit immer wieder Episoden, stundenlanges Erbrechen verbunden mit Durchfällen, im Anschluß tagelang keine Kraft mehr, musste mich jedes Mal wieder aufpäppeln. Diese Episoden wurden immer seltener, dafür waren Anfang diesen Jahres wieder mehrere Infekte aufgetreten, die auch immer sehr heftig waren. Meine Gedanken waren schon tiefdunkel, zumal die Blutwerte immer am Schwanken waren.

Und jetzt - für alle, die nach ihren Therapien noch Ängste haben, weil es noch nicht so läuft, wie sie es erhofft hatten. Ich habe seit drei Monaten keine Infekte mehr, meine Blutwerte alle so weit in Ordnung, kein M-Gradient mehr nachweisbar. Mir geht es nach wie vor noch immer ab und zu nicht gut, aber das nehme ich in kauf. Ich habe beschlossen, dass ich gesund bin, ich bin nur älter geworden und da darf man auch manchmal alle fünfe gerade sein lassen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Liebe und Gute und nie die Hoffnung auf Besserung verlieren - herzlichst

Rosi