Hallo liebe Mitpatienten,
es beschäftigt mich momentan eine etwas ungewöhnliche Frage.
Kann ein Allergietest das Myelom anstacheln? Das Immunsystem wird dabei doch vermutlich angeregt, oder.
Da ich einige Zahnkronen benötige, möchte mein Zahnarzt sicherheitshalber die in Frage kommenden Materialien durch einen Allergietest überprüfen lassen.
Der Hautarzt hier vor Ort hat etwas Panik gemacht. Wegen dem Myelom, der beiden autologen Stammzelltransplantation und dem Revlimid, welches ich zur Zeit nehme, hält er es zu risikoreich, den Test in seiner Praxis zu machen und schickt mich in eine Hautklinik. Er rät mir, direkt alle Materialien, die es im Zahnbereich gibt, testen zu lassen.
Meine Hausärztin würde mich lieber zur Heilpraktikerin schicken, um meinen Körper nicht noch zusätzlich zu belasten. Alle von mir kontaktierten Heilpraktiker lehnen dies aber ab, da ich schon zwei Zahnkronen habe und Amalgam, man könne die Verträglichkeit damit auf den dort zur Verfügung stehenden Testverfahren nicht mehr genau bestimmen.
Wegen der Bisphosphonate habe ich eh schon bedenken, die Zahnkronen müssen aber leider sein. Bin nur noch nicht ganz sicher, ob ich mir auch Kronen über die Weisheitszähne machen lassen soll, wie mir mein Zahnarzt empfiehlt. Er möchte damit vermeiden, dass die irgendwann mal gezogen werden müssten, was ja bei Bifis nicht so toll wäre. Dazu wären aber vermutlich Cobald-Chromkronen notwendig....
Hat von Euch jemand Erfahrung mit solchen Kronen?
Was sagt Ihr zu dem Allergietest? Mache ich mir mal wieder zu viel Sorgen, oder kann das Myelom dadurch wirklich angeregt werden?
Liebe Grüße
Ma