Blutwerte spiegeln oft ein falsches positives Bild wieder, wenn wir nur darauf achten, ob sie sich im Toleranzbereich befinden. So selten kommt es gar nicht vor, daß selbst bei einem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand sich alle Blutwerte im Toleranzbereich bewegen. Achten wir jedoch darauf, in welchem Verhältnis die einzelnen Blutwerte zueinander stehen, ergibt sich oft ein anderes Bild.
Die einzelnen Blutwerte im Verhältnis zueinander:
(/ steht für "geteilt" oder : * steht für "mal" oder x)
Na/Ka 30 - 36 Nicht selten nach oben veränderter Wert
Ka/Ca 1,7 - 2,1 Liegt der Wert unter 1,7, entstehen Rhythmusstörungen bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (z.B. Digitalis).
Ca/Mg 2,3 - 3
Ca/P 1,8 - 2,3 Bei niedrigen oder erhöhten Werten liegt möglicherweise eine Beteiligung der Schilddrüse vor.
Ca*P 1,93 - 4,83 Bei Werten unter 1,93 entmineralisieren die Knochen (Osteoporose).
Ka/Mg 4,3 - 5,8
Fe/Cu 0,4 - 0,6 - 1,4 Bei über 1,4 liegen Leberstörungen vor. Entzündung und Tumore gehen fast immer Mit Werten unter 0,6 ~ 0,4 einher.
Ka*Na/Ca*Mg 245 - 340 Nicht selten nach oben veränderter Wert
Na/Ka*Ca/Mg 71 - 108
Na/Ka*Ka/Ca 55 - 65
Ka/Na*Ka/Ca 0,045 - 0,06 Niedrige Werte weisen auf eine Alkalose, hohe auf eine Übersäuerung hin.
Bil-dir/ges 0,21 - 3 Niedrige Werte weisen auf einen verminderten Gallenfluß hin, hohe Werte auf einen Zerfall der roten Blutkörperchen.
GGT, GOT,GPT, CK, CK-MB Leber, Herz und Muskelenzyme sind beim „Gesunden“ in den unteren 2/3 des Toleranzbereiches angeordnet.
Na= Natrium, Ka= Kalium, Ca= Calcium, Mg= Magnesium, P= Phosphor, Fe= Eisen, Cu= Kupfer, Bil-dir= Bilirubin direkt, Bil-ges= Bilirubin gesamt
Quelle:
www.urtherapie.de/