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hase25 antwortete auf Alle sprechen von Sport...
31 Juli 2018 21:54
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    15 Februar 2017
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Hallo Daniela,

Alle sprechen von Sport.... Ich mache jetzt nach meiner Reha auch SPORT - nähmlich Reha-Sport. Aber das ist relativ. Wir bewegen unsere Gelenke vom Kopf bis zu den Füßen. Ein drittel im Stehen und zwei drittel im Sitzen. Für mich persönlich ist das momentan Sport. Damals, lange vor meiner Diagnosestellung war das nichts. Zur Zeit bin ich in der Erhaltungstherapie und das heiße Wetter macht mir zu schaffen. Meine täglichen Spaziergänge lasse ich oft ausfallen. Und wenn ich es dann schaffe raus zu gehen, dann fällt der Spaziergang kleiner aus. Und dann direkt auf die Couch und die Beine hochlegen...:whistle:

Mein Ergometer habe ich momentan auch in der Ecke stehen. Sobald es kühler ist wird es wieder rausgeholt.

Dein Mann wird bestimmt selbst merken, was er sich zumuten kann und was nicht. Vielleicht geht ihr einfach täglich einmal um den Block und macht leichte Spaziergänge. Auch das ist Sport. Ich erinnere mich noch gut, dass ich je nach Therapie mal meine Strecke geschafft hatte - mal nicht. Nur nicht verrückt machen! Das ist normal. Die Medikamente arbeiten doch sehr im Körper und rauben Kraft.

Regelmäßige moderate Bewegung hilft mit Sicherheit. Ihr werdet bestimmt eine Lösung finden. Sprecht mit eurem Onkologen, was er in seiner jetzigen Situation machen kann. Der kann das beurteilen.

Liebe Grüße Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

yoshi antwortete auf Alle sprechen von Sport...
29 Juli 2018 12:09
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    01 August 2026
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In der akuten Phase der Krankheit (vor, während und nach der Stammzelltransplantation) war an Sport überhaupt nicht zu denken. Die Strecken, die ich ohne totale Erschöpfung gehen konnte, waren so kurz, dass ich für meinen großen und aktiven Hund sogar damals einen neuen Besitzer suchen musste, der kam total zu kurz!
Nach dem Krankenhausaufenthalt hat es etwa ein halbes Jahr gedauert, bis ich wieder an Bewegung denken konne. Ich hab mit einer Physiotherapeutin fast drei Jahre lang wöchentlich gearbeitet, bis Bänder und Muskulaturüberhaupt wieder voll funktionsfähig waren. Vier Jahre nach SZT bin jetzt wieder ich in der Lage, täglich 10.000 Schritte und mehr zu laufen.Es war ein langer Weg dahin.
Macht euch also keinen Kopf, der Körper hat gerade keine Kraaft für Sport! Alles Gute!

Mucki1 antwortete auf Alle sprechen von Sport...
28 Juli 2018 13:48
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Ihr Lieben!

Herzlichen Dank für Eure Anregungen und Berichte wie es Euch und anderer Patienten , bezüglich körperlicher Fitness, so geht.
Da die Situation für uns neu ist und mein Mann immer sehr aktiv war, sind wir sehr verunsichert.

Ich wünsche ALLEN ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße

Daniela

Gordon_Bloeh antwortete auf Alle sprechen von Sport...
28 Juli 2018 13:34
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    03 April 2016
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Ich schliesse mich hier den Meinungen von Klaus und Nicole an.
Keinen falschen Ergeiz entwickeln.
Ich habe mir zwar ein E-bike gekauft und bin anfangs auch ca 20 Min. geradelt, aber jetzt habe ich momentan keine Kraft und keine Lust.
Nach 2 Stunden leichter Gartenarbeit setze ich mich vor den Fernseher und schlafe 3 Stunden.
Meine liebe Gattin versucht mich zwar zu mehr sportlicher Tätigkeit zu animieren, aber ich kann nicht.

Mein Leitspruch lautet: Sport ist Mort und Gymnastik und Turnen füllt die Urnen.

LG
Henry

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

Logopädin antwortete auf Alle sprechen von Sport...
27 Juli 2018 16:12
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Hallo Daniela,
dein Mann befindet sich gerade in einer Chemotherapie - da sollte er sich auf keinen Fall übernehmen. Sein Körper braucht jetzt alle Kraft, um das durchzustehen. Und da ist das, was er an Bewegung macht, meiner Meinung nach durchaus ausreichend ( siehe Klaus Beitrag ).
Ich habe mich während meiner Induktionschemotherapie auch nicht mehr bewegt als er-und mehr wäre auch beim besten Willen nicht gegangen. Wenn dein Mann sich nicht mehr in Behandlung befindet, hätte ich als Tip medizinisches Gerätetraining, Das bieten manche große Physiotherapiepraxen an oder auch manche Fitnessstudios oder auch diverse Krankenhäuser, die eine grße Physiotherapie-Abteilung oder auch ein Schwimmbad haben. Beim medizinischen Gerätetraining werden unter physiotherapeutischer Anleitung nach einer umfangreichen Anamnese gezielt Muskeln aufgebaut, ähnlich wie in einem Fitnessstudio. Mir hat das Gerätetraining sehr geholfen. Es wird durch einen Arzt ( bei mir war das die Onkologie ) verschrieben.
Zu deinem Gefühl, dass "viele" von uns hier Sport machen, kann ich nur mutmaßen, dass sich hier eher die zu Wort melden, die trotz der Erkrankung Marathon laufen als die, die im Rollstuhl sitzen.Vielleicht ensteht da ein selektiver Eindruck.Ich z.B. sitze zwar nicht im Rollstuhl, aber wegen der starken Zerstörung meiner Knochen plus Kniearthrose plus ständiger Entzündung der Fußsehne plus gebrochener Wirbel ist da wenig mit Sport. Joggen, tanzen oder wandern geht gar nicht mehr, schwimmen wäre noch möglich ( aber nicht während einer Chemo,da ist die Infektionsgefahr in dem warmen Schwimmbadnebel zu groß laut meiner behandelnden Ärzte ). Ich war vor der Erkrankung der "Fitnesstyp" mit Aerobic-und Stepkursen, Watercycling und Zirkeltraining. Heute alles vorbei ! Und das sage ich ohne Trauer und ohne Groll. Ist eben so ...Meine Bewegung reduziert sich jetzt auf Gassi gehen mit dem Hund und ab und zu mal radeln auf dem Heimtrainer ( und im Urlaub evtl. mit dem E-Bike ) und natürlich die alltäglichen Bewegungsabläufe in Haus und Garten. Und Gerätetreining, wenn ich es verschrieben bekomme. Damit bin ich besser dran als viele Mitpatienten, die ich kenne. Viele kommen ohne Rollator oder Rollstuhl gar nicht mehr aus.
Also, dein Mann macht alles richtig und nach der Kyprolis,Revlimid,Dexa-Behandlung ( die manche Mitpatienten so schlaucht, dass sie nur noch schlafen..) kann er dann weiterer sportlicher Betätigung nachgehen.
Liebe Grüße
Nicole

klaus99 antwortete auf Alle sprechen von Sport...
26 Juli 2018 20:12 - 26 Juli 2018 20:13
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Hallo Daniela,
sicherlich halten viele von uns sich mit Sport fit. Aber viele von uns können aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen (Knochenschäden, Blutwerte etc,) auch wiederum keinen Sport machen.
Wichtig ist Bewegung. Wenn dein Mann 3 bis 4 mal die Woche 20 Minuten "um den Block" schleicht, ist dass super und wenn er es regelmäßig macht, werden es irgendwann auch 30 Minuten und aus dem Schleichen wird irgendwann gehen usw.. Wichtig ist, dass du deinen Mann mit lobenden Worten ermutigst, dass er bei der Stange bleibt.

Man darf nach und während einer Therapie den Körper nicht überfordern. Maßvolle und vor allem regelmäßige Bewegung ohne sportlichen Ehrgeiz ist viel gesünder als mancher Sport.

Also keinen falschen Ehrgeiz entwickeln.

Gruß Klaus

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Letzte Änderung: 26 Juli 2018 20:13 von klaus99. Begründung: Tippfehler