Hallo,
natürlich ist es wichtig und richtig, auch mal eine andere Seite des Myeloms kennen zu lernen, also Fälle, wo die Krankheit wie bei Herrn H. sehr schnell voran schreitet. Es stimmt mich aber auch traurig und ängstlich, da auch ich dieselben Deletionen aufweise, wie 13q14, 4;14 und 1q21. Mir hat bislang kein Hämatologe/Onkologe etwas von Hochrisikopatient gesagt oder mich so eingestuft, auch wenn ich darauf hingewiesen habe. In Würzburg hat man mir zu einer 3-monatigen Kontrolle geraten, hier in Münster/Osnabrück rät man mir zu einer 6-monatigen Kontrolle. Ich habe von meinem Smoldering Myelom 02/2017 erfahren und bisher sind die Blutwerte so geblieben. Allerdings habe ich immer diese Schmerzen im Lendenwirbelbereich und diese steifen Gelenke, immer nach längerem Sitzen und Morgens nach dem Aufstehen ganz besonders sowie Probleme in den Knien und Daumengelenken. Ich habe dies bereits rheumatologisch untersuchen lassen, hier ist aber nichts bei raus gekommen. Es bleibt einem somit sowieso nichts anderes übrig, als weiter jeden Tag zu nutzen, zu versuchen, nicht immer daran zu denken, dass es bald schlechter werden könnte. Auch wenn ich zwischendurch auch mal besser zurecht bin und am Leben wieder teilnehme, es bleibt trotzdem weiterhin schwierig für mich, insbesondere natürlich nach solchen Berichten. Aber hier sieht man eben auch, dass man sehr viele Fälle gar nicht mitbekommt, sowohl wahrscheinlich positive als auch negative Verläufe, da die meisten hier nicht schreiben.
VG Katie