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Kleine antwortete auf Ich bin unendlich Einsam
07 Dez. 2017 21:34
  • Kleine
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    02 August 2026
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Ihr seid alle super lieb danke,und ihr versucht mir Hoffnung zu machen.
Im mom gehts mir wieder mal nicht so gut. Wurde gerade mal wieder so richtig runtergezogen.
Es hat sich jetzt sein Vater per Anwalt bei mir gemeldet das er jetzt sein Pflichtteil haben möchte und das am besten sofort.
Diesen Mann war nur sein Erzeuger mehr nicht.Mein Mann hat ihn einmal im Leben gesehen. Wie kann kann man so sein. Er macht gerade mein Leben kaputt ich muß jetzt alles verkaufen.Wie kann ein Mensch so sein.

Ich vermisse gerade wenn sowas passiert meinen Mann so sehr.Wir waren eine Einheit ein Team.Sitze hier und schaue sein Bild an und weine mir die Augen aus. Er fehlt wir so sehr.

lisa_kotschi antwortete auf Ich bin unendlich Einsam
07 Dez. 2017 21:00
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Liebe Bärbel,

es ist schön und berührend, dass Du wieder einen Weg zurück ins Leben gefunden hast. Und es tut gut, von Dir wie auch von anderen Forumsteilnehmerinnen zu lesen, dass nach der ersten Zeit der tiefen Trauer eine Rückkehr zu einem erfüllten Leben möglich ist. Auch ich bin dafür ein Beispiel.

Das wünsche ich auch von Herzen Anette
Lisa

Barmu antwortete auf Ich bin unendlich Einsam
07 Dez. 2017 19:07
  • Barmu
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    02 August 2026
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Hallo Anette,

ich will versuchen, dir etwas Mut zu machen.

Ich habe hier im Forum geschrieben als mein Mann im Januar 2015 am MM erkrankte, habe hier viele wertvolle Tipps erhalten. Ja, leider hat mein Mann es nicht geschafft. Nach einer autologen Transplantation im Juni 2015 sah es zunächst gut aus, aber sein MM war so aggressiv, dass der Krebs nach 5 Monaten zurück war. Das Jahr 2016 war dann nur noch von seiner furchtbaren Krankheit bestimmt, zum Schluss dann eine Querschnittslähmung und als Todesursache eine Blutvergiftung, das war im Juli 2016.

Für mich brach die Welt zusammen, wir waren 46 Jahre verheiratet, das Leben hatte für mich keinen Sinn mehr. Sohn und Enkelkinder sind weit weg und ich bin wirklich ganz allein. Mein Glück war, dass ich bereits in verschiedenen Vereinen ehrenamtlich arbeitete. Ich schloss mich noch einer Wandergruppe an, da ich mich sehr gern bewege. Alte Freunde blieben zum Teil weg, aber neue Türen haben sich geöffnet.

Jetzt ist mein Heinz fast 1,5 Jahre tot und ich kann wieder lachen, wenn auch die Trauer ab und zu noch vorbei kommt, aber nicht mehr in diesen schlimmen Phasen mit stundenlangem weinen und diesem Gefühl der Ausweglosigkeit. Ich will dir damit nur sagen, es wird besser, ganz langsam, es wird nie wieder wie es war, aber es kann anders schön werden. Den verstorbenen Partner werden wir für immer im Herzen behalten und so nach und nach stellt sich ein Gefühl der Dankbarkeit ein für die schönen, gemeinsamen Jahre.

Da eine von meinen Vorschreiberinnen das Forum " www.verwitwet.de " erwähnte, will ich noch sagen, dass mir dieses Forum in der ersten Zeit sehr geholfen hat und dann hatte das Schicksal noch etwas ganz besonderes für mich inpetto, im genannten Forum lernte ich einen Mann kennen, der ein Jahr vor mir seine Frau verloren hat. Unzählige Mails gingen hin und her, irgendwann tauschten wir die Telefonnummern und im Sommer dieses Jahres verbrachten wir einen ersten gemeinsamen Urlaub. Mittlerweile pendeln wir zwischen Sachsen (meine Heimat) und Niedersachsen (die Heimat meines Freundes) hin und her. Dieses Jahr bin ich Weihnachten und Silvester nicht mehr allein. Ich habe nochmal einen Menschen gefunden, der mit mir durch "dick und dünn" geht.
Vielleicht macht dir das ein wenig Mut, die Trauer ist dadurch nicht weg, aber man trägt sie nicht mehr allein, der andere versteht, wovon man redet, weil er ein ähnliches Schicksal hatte.

Ich möchte die Gelegenheit gleichzeitig nutzen, um allen Forumsteilnehmern, die mich noch aus meiner aktiven Zeit kennen, eine schöne Adventszeit, gesegnete Weihnachten und alles Gute für 2018 wünschen.
Für alle am MM Erkrankten hoffe ich auf viele Jahre ohne dieses Sch....krankheit und den Angehörigen wünsche ich ganz viel Kraft.

Liebe Grüße von Bärbel

hase25 antwortete auf Ich bin unendlich Einsam
07 Dez. 2017 15:03
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    15 Februar 2017
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Liebe Anette,
Du hast schon den ersten Schritt aus dem "Trauer-Strudel" gewagt. Habe weiterhin Mut und finde einen Weg aus der zerstörerischen Trauer. Trauer ist schon wichtig, darf aber nicht übermächtig werden....

Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

Sibylle antwortete auf Ich bin unendlich Einsam
07 Dez. 2017 14:04
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    02 August 2026
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Liebe Anette auch mein Mann ist am Muliplen Myelom verstorben. Nicht plötzlich, aber nach 11 Jahren Kampf gegen die Krankheit. Ich weiss, was es bedeutet, seinen Partner zu verlieren. Ich habe mich damals bei verwitwet de angemeldet. Das ist ein Forum für jung verwitwete Personen. Da gibt es auch einen chat, der Dir vielleicht Gespräche mit Gleichgesinnten ermöglicht. Es finden sich dort immer Menschen in gleicher Situation, die ein offenes Ohr für Gespräche haben. Es ist etwas anderes, als sich mit Freunden und Familie zu unterhalten. Ich hoffe, Du findest einen Weg mit der Trauer weiterzuleben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Trauer mit der Tierwelt vergleichen kann. Manchmal ist sie ein Werwolf, der einem zerstören möchte und hin und wieder ist sie ein kleines Mäuschen, dass sich an einem kuschelt. Aber jeder muss seinen Weg finden, das Trauertier zu bändigen. Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg findest.

Angelika52 antwortete auf Ich bin unendlich Einsam
06 Dez. 2017 12:47 - 06 Dez. 2017 12:51
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    02 August 2026
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Hallo Anette...

Ich weiss garnicht was ich schreiben kann, es tut mir so Leid für Dich.Solch ein Schicksalsschlag ist sehr schwer zu verkraften.
Bitte hole Dir Hilfe zb. In Deinem Familien und Freundeskreis oder auch vielleicht beim Psychologen Du solltest Deine Trauer nicht alleine bewältigen..Es gibt auch Selbsthilfeorganisation für trauernde Hinterbliebene .

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und drück dich aus der Ferne

ANGELIKA
Letzte Änderung: 06 Dez. 2017 12:51 von Angelika52.