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06 Aug. 2017 12:56 - 06 Aug. 2017 12:59
  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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Hallo Ingrid,

auch ich hatte ja eine Weile smoldering. Über die Jahre mit dem Myelom (Diagnose 2011) habe ich gelernt, dass es unbedingt wichtig ist, das Leben zu genießen und viel auf sich selbst zu achten. Man kann mit Meditation oder anderen Entspannungstechniken eine Menge machen und sicher auch das Fortschreiten aufhalten! Das mögen die Ärzte anders sehen...
Ich habe gemerkt, dass ein Myelom immer dann unangeehm wurde, wenn es vorher Stress gab. Egal ob auf emotionaler Ebene, oder im Alltag, oder durch einen größeren Infekt. Wobei ich mir bei letzterem nicht sicher bin, ob ein Infekt nicht eine Anzeichen dafür ist, dass das Myelom aktiv wird. Dann ist man vielleicht schon im Vorfeld anfälliger für Infekte.

Also genieße das Leben, suche Dir eine Entspannungsmöglichkeit, die Dir wirklich was bringt. Ich denke jeder ist da anders. Mir hat die Achtsamkeitsmeditation nach Kabath Zinnn sehr gut getan (gibt es Momentan überall als 8-Wochen Kurse). Ich bin auch direkt nach der Diagnose zum Psychologen gegangen. Eigentlich, weil ich wegen meiner, damals noch recht kleinen, Kinder Hilfe brauchte. Nach der langen Zeit nun, bin ich froh, dass ich mir früh genug einen Psychologen gesucht habe, der wirklich zu mir passt. Nun, wo es bedrohlicher wird, bin ich ihm oft unendlich dankbar für deine Hilfe. Und er kennt mich lange genug, um die richtigen Tipps zu geben.

Ich wünsche Dir, dass Du sehr lange ohne Probleme durch die Krankheit kommst. So manches smoldering bleibt immer smolderig. Positiv denken!

Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag
Ma
Letzte Änderung: 06 Aug. 2017 12:59 von Mapoli.

05 Aug. 2017 15:44
  • hase25
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    15 Februar 2017
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Hallo Ingrid,
also, eine Therapie beim Psychologen benötige ich momentan nicht. Allerdings könnte es sein, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt dort Gespräche führen werde.
Die Chemotherapie hat begonnen.

Bei Diagnosestellung fragte ich den Hämatologen, was wäre wenn ich keine Therapie mache, bzw. was bringt mir die Chemo. Die Antwort war: ohne Behandlung evtl. 4 Jahre (mit all den Krankheitsfolgen) oder wahrscheinlich guten 8 Jahren mit Behandlung. Ich bin jetzt 52 Jahre alt, meine Kinder 26 und 24 und die Enkelin ist fast 4. So war es für mich einfach, die Zeit zu wählen.... Wenn ich mir im Forum die ein oder anderen Berichte durchlese, so habe ich doch Hoffnung, dass 8 Jahre und PLUS daraus werden können. Ich denke da zum Beispiel an unser "Stehaufmännchen Joseph".

Ich glaube, wenn ich in deinem Alter gewesen wäre, ich hätte mir auch noch Zeit gewünscht... Es gibt für mich immer noch was, für das es sich lohnt zu leben.

Bei dir ist die Krankheit noch nicht ausgebrochen. Wer weiß, wann das sein wird. Genieße deine Zeit. Freue dich, dass du das ein oder andere vielleicht noch einplanst, dass du dir die Zeit nimmst Dinge, die du schon immer machen wolltest angehst. Klar, unsere Krankheit braucht kein Mensch, aber wir haben sie, nun muss man damit leben.

Dir ein gutes Wochenende!

Grüße Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

Angelika52 antwortete auf Diagnose Smoldering Myelom - und nun?
05 Aug. 2017 10:16 - 05 Aug. 2017 11:47
  • Angelika52
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    01 August 2026
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Guten Morgen liebe Ingrid...

Einen schönen Gruß vom Bodensee. ..

Der Bericht ,den Du ansprichst und nach dem Du mich befragst ,ist nicht von mir sondern von Katharina.

Ich denke mal ,wenn ich es richtig lese, meint Katharina damit das sie beim Physchologen keine Therapie braucht.

Lg.Angelika

PS. .Leider ist heute der letzte Urlaubstag am schönen Bodensee
Letzte Änderung: 05 Aug. 2017 11:47 von Angelika52.

05 Aug. 2017 09:55 - 05 Aug. 2017 11:52
  • Fymkje
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    01 August 2026
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Hallo Katharina

Du schreibst
Habe dann für mich festgestellt, dass ich sehr stabil und positiv eingestellt bin und keine Therapie brauche.
Aber oben
meine Therapie hat gerade angefangen. Der erste Cyclus ist geschafft.


Wie meinst du das?
LG
Ingrid

PS
Ja jetzt habe ich es kapiert, du meintest Psychotherapie.
Letzte Änderung: 05 Aug. 2017 11:52 von Fymkje.

UndineD. antwortete auf Diagnose Smoldering Myelom - und nun?
04 Aug. 2017 16:53
  • UndineD.
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    01 August 2026
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Hallo Ingrid!
Wenn du meine alternative Meinung lesen möchtest- ich habe dir eine PM geschrieben.
Alles Gute
Undine D.

04 Aug. 2017 15:56
  • hase25
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    15 Februar 2017
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Hallo Ingrid,
meine Therapie hat gerade angefangen. Der erste Cyclus ist geschafft. Insgesamt fühle ich mich gut. Mal etwas schwach, mal voll Power, mal schlaflos, mal müde.... Ist abhängig von den Medikamenten. Bisher hat mich noch nichts "umgehauen".

Also, ich bin auch ein Mensch der gerne plant und vorsorgt. Ich weiß auch schon lange, dass ich eine Urnenbestattung im Friedwald möchte. Allerdings habe ich bis jetzt noch nichts veranlasst - der Baum ist noch nicht ausgesucht. Meiner Familie habe ich schon vor Jahren erklärt, wie ich mir meine Beerdigung wünsche. Da wußte ich noch gar nichts von meiner Krankheit.

Nur im Moment kann ich für mich gar nicht so im Voraus planen. Unter dem Motto: Was mache ich wann. Ich weiß ja auch gar nicht, ob ich nicht mit der Therapie pausieren muss, wie alles so klappt. Deshalb lebe ich im "Hier und Jetzt". Was soll ich mir über ungelegte Eier Gedanken machen.

Vielleicht hilft dir ein Gespräch bei der Krebsgesellschaft oder einem Psychologen. Ich habe mich auch dort beraten lassen, sowohl bei der Krebsgesellschaft als auch bei einem Psychologen. Habe dann für mich festgestellt, dass ich sehr stabil und positiv eingestellt bin und keine Therapie brauche. So eine Therapie kann ja auch viel Kraft kosten und die Kraft investiere ich in andere Dinge :)

Steck den Kopf nicht in den Sand!

Toi, toi, toi - Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!