Hallo Ingrid,
auch ich hatte ja eine Weile smoldering. Über die Jahre mit dem Myelom (Diagnose 2011) habe ich gelernt, dass es unbedingt wichtig ist, das Leben zu genießen und viel auf sich selbst zu achten. Man kann mit Meditation oder anderen Entspannungstechniken eine Menge machen und sicher auch das Fortschreiten aufhalten! Das mögen die Ärzte anders sehen...
Ich habe gemerkt, dass ein Myelom immer dann unangeehm wurde, wenn es vorher Stress gab. Egal ob auf emotionaler Ebene, oder im Alltag, oder durch einen größeren Infekt. Wobei ich mir bei letzterem nicht sicher bin, ob ein Infekt nicht eine Anzeichen dafür ist, dass das Myelom aktiv wird. Dann ist man vielleicht schon im Vorfeld anfälliger für Infekte.
Also genieße das Leben, suche Dir eine Entspannungsmöglichkeit, die Dir wirklich was bringt. Ich denke jeder ist da anders. Mir hat die Achtsamkeitsmeditation nach Kabath Zinnn sehr gut getan (gibt es Momentan überall als 8-Wochen Kurse). Ich bin auch direkt nach der Diagnose zum Psychologen gegangen. Eigentlich, weil ich wegen meiner, damals noch recht kleinen, Kinder Hilfe brauchte. Nach der langen Zeit nun, bin ich froh, dass ich mir früh genug einen Psychologen gesucht habe, der wirklich zu mir passt. Nun, wo es bedrohlicher wird, bin ich ihm oft unendlich dankbar für deine Hilfe. Und er kennt mich lange genug, um die richtigen Tipps zu geben.
Ich wünsche Dir, dass Du sehr lange ohne Probleme durch die Krankheit kommst. So manches smoldering bleibt immer smolderig. Positiv denken!
Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag
Ma
Letzte Änderung: 06 Aug. 2017 12:59 von Mapoli.