"So nun genug! Ich habe immer noch die Hoffnung, dass es ein Umdenken gibt. Veränderungen beginnen oft im kleinen."
Liebe Rosemarie,
da hast Du wohl Recht. Da müssen wir uns als Verbraucher selbst an die Nase fassen. Denn wir wollen Lebensmittel möglichst gut und vor allem günstig einkaufen. Wenn ich zurück an meine Kindheit denke, da gab es nicht das ganze Jahr über Tomaten, Paprikas, Orangen oder Grapefruits und anderes Exotische im Geschäft zu kaufen, da kam das auf den Tisch, was der Gemüsegarten zuhause jahreszeitbedingt hergab. Überschuss kochte Omi und Mutti ein für den Winter. Und vor allen Dingen gab es nicht jeden Tag Fleisch oder Wurst, auch deshalb weil man es sich nicht leisten konnte. Heute chauffieren Tag für Tag dicke Brummis auf deutschen Autobahnen Gemüse und Obst aus dem Süden zu uns, Fleisch wird in Massentierhaltung, Milch in Überschuss produziert. Es soll ja alles verfügbar sein und das möglichst billig. Und selbst bei Bio-Produkten kann es sein, dass es aus China oder sonst wo her importiert wurde. Schöne verdrehte Welt.
Ich denke das Umdenken muss in unseren Köpfen stattfinden, den die Nachfrage regelt das Angebot. Aber solange wir über sieben Millionen Menschen in Deutschland haben, die von ihrer Hände Arbeit alleine nicht leben können, wird es weiter ein Klientel geben, das auf günstige Lebensmittel angewiesen ist und es wird sich nichts ändern. Zum Teil gebe ich persönlich auch den Deutschen Bauernverband die Schuld an die Entwicklung die wir hier mit dem "immer mehr und immer günstiger produzieren" eingeschlagen haben. Das geht natürlich nur, wenn auf den Feldern entsprechend gedüngt wird....!
Ich hoffe sehr, dass wenigsten Deine Thrombos am steigen sind. Vielleicht hast Du mal auch eine gute Nachricht.
Liebe Grüße
Anna M.
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schau nach vorn und nicht zurück!
Das Wunder blieb aus....verstorben am 05.01.2019