Hallo,
ich hole mal diesen Faden wieder hoch.....
Seit etwa 2 Wochen mache ich Intervallfasten und seit etwa einer Woche hat mein Mann sich dem angeschlossen.
Nun würde ich gern von euch wissen, ob ihr etwa Erfahrungen damit habt und welche.
Wir " fasten" in folgender Form: statt 2 gibt es die üblichen 3 Mahlzeiten mit gesundem Essen. Er soll nämlich nicht abnehmen, sondern sein gutes Gewicht dabei halten!
Die Mahlzeiten gibt es um 8 /12/16 Uhr. Also je 4h dazwischen und 16 h Pause. Wir haben zwar manchmal bisschen Mühe, um 16 Uhr wieder rein zu sein, aber in der Regel bekommen wird das hin und falls mal eine halbe h später sehen wir das auch nicht verbissen. Süßigkeiten (es ist ja schließlich Weihnachtszeit) gibt es unmittelbar nach dem Essen. Damit der Blutzuckerspiegel nicht außerhalb der Zeiten gepusht wird.
Unser Ziel ist NICHT, daß Myelom damit zu beeindrucken!
Auch wenn das natürlich prima wäre, sondern dem Körper Ruhe zu geben, für Verdauung und Müllentsorgung. Mein Mann hatte, wie ihr, viel Dexamethason während der Therapien bekommen.
Seit dem sind seine Glucoswerte ständig zu hoch. Das macht natürlich ständig Appetit und so hat er auch gegessen: ständig Zwischenmahlzeiten, möglichst vor dem Schlafengehen auch noch......ich sah das mit Sorge.....alles, was man brauchen kann, ist noch ein Diabetes zum MM......
Ich ließ also Langzeitblutzuckwert bestimmen. Soweit so gut, aber er liegt am unteren Grenzwert.
Bisher haben wir Folgendes erlebt mit dem Intervallfasten bei ihm:
Er schläft besser. Steht nachts nicht mehr alle 2 h auf.
Sein ohnehin guter Blutdruck sinkt, so dass er die Strophantindosis (nimmt er als einziges Mittel, um den Blutdruck stabil zu halten) weiter reduziert hat, um ihn in etwa bei 130/80 zu halten.
Er hat sich sehr schnell anpassen können. Hat keinen Hunger zwischendurch mehr. Die ersten Tage sollte man sicher etwas Süßes griffbereit haben, falls etwa eine Unterzuckerung droht. War mal, leichter Schwindel, sonst nichts bei ihm.
Bei bestehendem Diabetes würde ich das nie ohne Absprache mit dem Arzt machen!
Ich sehe also wirklich Vorteile für ihn.
Allerdings macht mir das, was Gex hier zu dem Thema feststellte Sorgen:
Er hatte das 18 Monate durchgezogen und in dieser Zeit einen schnelleren Anstieg der Myelomwerte als vorher......Nun ist das schwer zu beurteilen. Seine Ausgangswerte für den weiteren Anstieg waren auch höher als vorher. Hmmmmmm.......?
Das werden 2 Beiträge. ich muss erst mal suchen, was ich dazu gefunden habe, dass das Intervallfasten schon dazu beigetragen haben könnte.
Lieber Gruß- Eva