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19 Nov. 2016 08:14
  • leopoldi
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Hallo,

es geht ums liebe Geld. Dies könnte man in dem Fall beiden Seiten unterstellen.
Nicht nur in der Phase wo Würzburg um Spenden bittet.
Wir hatten dies hier schon des öfteren ausgesprochen, wie wenig Interesse die Pharma an Medikamenten mit Heilungspotenzial haben könnte, gerade bei solch seltenen Erkrankungen. Ich glaube, hoffe, dass die in Würzburg entwickelten Hemibodies ein solches haben. Und jeder der eins und eins zusammenzählt weiß, wie wichtig es deshalb ist dass das Ding an der Klinik bleibt und nicht aus Kostengründen an die Pharma verkauft wird.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

18 Nov. 2016 19:32
  • andre
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    01 August 2026
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Liebe Gisela,
nun kann ich es mir einfach nicht verkneifen dich darauf anzusprechen das du auch über 20 Jahre an der Heidelberger Universität gearbeitet hast. Es wäre sicher hilfreich für alle Teilnehmer wenn du mit deiner Fachkenntnis das ein oder andere erklären würdest.
Liebe Grüsse Andre
(ehem.Medizincontrolling UniHD :whistle: )

GiselaKöenig antwortete auf Wie sich die Pharamindustrie einschleicht
08 Nov. 2016 21:02
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Hallo Dani,
Kann man hier im Forum auch mal seine Meinung äußern, ohne direkt danach wieder angegriffen zu werden.? Die Buchführung brauche ich nicht zu kennen. Die Fördermittel werden veröffentlich und sind jedem zugänglich. Ich habe lediglich klargestellt warum es in Heidelberg solche Aktionen nicht geben wird.

Gisela

08 Nov. 2016 10:40 - 08 Nov. 2016 10:42
  • Mira
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    03 Februar 2014
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Hallo,
Also Forschung soll mehr in der öffentlicher Hand? Dann sind wir aber arm dran. Wenn man so mal überlegt, wie das Funktioniert mit unserer öffentlicher Hand: ein Teil der Mitarbeiter werden nach Betriebszugehörigkeit und Parteibuch befördert, müssen -sofern kein Vorsatz erkennbar- keine Verantwortung für ihr eigenes handeln übernehmen und sind teils unkündbar. Ein andere Teil bekommt nur befristete Verträge und kaum Geld. Wer was drauf hat, sucht sein Heil in der Privatwirtschaft.
Wie toll das funktioniert mit unserer öffentlicher Hand sieht man an der Philharmonie Hamburg (geplante Kosten ca. 80 Mio, Endsumme 371 Mio) und vor allem am Flughafen Berlin: Kosten explodiert, Fertigstellung noch offen. Es gibt ja auch erst ein paar Jahre Verspätung. Nein Danke, dann lieber so. Und durch diese ganze Gesetzte die bei der Pharma Industrie vorgeschrieben sind, kommen viele Medikamente erst nach zig Jahre behördlicher Überprüfung auf dem Markt. Ob da Leute sterben, weil die gesetzliche Krankenkassse bis Tag X die Kosten nicht übernimmt interessiert keiner diese privat versicherte Entscheidungsträger. Die PKV unterliegen ja nicht die gleichen Bedingungen wie die GKV.
Jeder von uns arbeitet um so viel möglich Geld zu verdienen (außer der Staat, der kann es legal aus den Taschen der Bürger und Unternehmen ziehen) die Industrie auch. Und das gilt für ALLE Branchen!
Und zuletzt: Der Druck der Wirtschaft und das Geld setzt die Universitäten nur auch unter Druck Qualität zu liefern und ermöglicht denen Sachen die sonst von unserer öffentlicher Hand nicht genehmigt würden. Siehe Post von Gisela.
Jeder Medaille hat eine Kehrseite, und sowohl Positives als Negatives. Auch bezahlte Forschung hat negative Seiten, aber die öffentliche Hand eben auch.

LG
Mira
Letzte Änderung: 08 Nov. 2016 10:42 von Mira.

08 Nov. 2016 10:10 - 14 Feb. 2017 22:59
  • dani999
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    09 Juni 2013
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Liebe Rosemarie da hast du sehr recht. Leider hat unsere Bundesregierung viel zu wenig Geld übrig um mehr die Forschungen der Uni´s zu unterstützen. :( Ob das eine unterlassene Investition ist wird sich vielleicht erst in 100 Jahren rausstellen. Vielleicht könnten schon ganz andere Mittel gegen Krebs zum Einsatz kommen und dadurch den Krankenkassen Millionenbeträge gespart werden. (somit wieder dem Staat) Je länger ich die Erkrankung habe, desto mehr merke ich, dass die Vertriebssysteme wie in anderen wirtschaftlichen Unternehmen die gleichen sind. Durch meine Tätigkeit habe ich sehr viel Einblick in andere Unternehmensorganisationen die man leicht auf das Gesundheitswesen umkupfern kann. Die Beiträge die von verschiedenen Medien veröffentlicht werden, bestätigen eigentlich nur was ich gelernt habe. Es geht wieder mal nur um Geld!!! Liebe Giesela du scheinst ja die Buchführung der Uni Heidelberg sehr genau zu kennen, dass zu solche Aussagen gegen Würzburg treffen kannst. xD LG Dani
Letzte Änderung: 14 Feb. 2017 22:59 von dani999.

GiselaKöenig antwortete auf Wie sich die Pharamindustrie einschleicht
08 Nov. 2016 08:31
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Hallo,

wie fast alles im Leben kann man die Dinge aus verschiedenen Richtungen anschauen. Die Pharmaindustrie ist sicherlich daran interessiert Geld zu verdienen. Krankheiten die viel Profit bringen werden auch besser untersucht und erforscht.
Die Heidelberger Uniklinik hat den Vorteil, dass sie sehr sehr viel Geld von der Dietmar Hopp Stiftung für Forschung und Geräte erhält. Allerdings auch vom Land, daher werden es solche Spendenaufrufe sicherlich hier in Heidelberg nicht geben.
Wer allerdings Glaubt, das Würzburg keine Gelder von der Pharmaindustrie bekommt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. Man kann alles schlecht Reden, man kann alles gut Reden, man kann auch die goldene Mitte wählen. Mir haben die neu erforschten Chemos sehr geholfen, daher habe ich keine Veranlassung mich darüber aufzuregen, dass die Pharmaindustrie Geld verdient. Für mich ist es ehr ein Geben und ein Nehmen. So lange das ausgeglichen ist hat Jeder etwas davon. Die Welt werden wir nicht ändern.

Liebe Grüße

Gisela