Daran habe ich auch schon gedacht. Aber es ist natürlich schwierig, nach drei Jahren über das Telefon Ratschläge zu geben.
Nächste Woche will unser Hausarzt wieder das Blut kontrollieren und bei der Gelegenheit werde ich ihn fragen, ob er das regelmäßig machen könnte.
Ich weiß auch nicht, warum der Nephrologe nicht redet. Als mein Mann jetzt im Krankenhaus lag, hat sein Bettnachbar sich auch andauernd darüber beschwert, dass der Mann die Zähne nicht auseinander bekommt, um seine Patienten über die Lage aufzuklären.
Die Laborergebnisse bekommen wir auch nicht auf die Hand. Das war in München auch anders. Da haben wir die automatisch bekommen und die Praxis hat uns auch von sich aus angerufen, um über Veränderungen der Laborwerte Auskunft zu geben und dann wurde an der Trinkmenge oder der Medikation geschraubt. Außerdem wurde ein außerplanmäßiger Kontrolltermin vereinbart.
Das haben wir alles schon mehrmals angesprochen, aber der gute Mann kommt nicht in den Kahn. Aber dem werde ich demnächst richtig in den Bus helfen.
Bislang ist das so gelaufen, dass wir den Termin bei ihm zusammen mit dem Labortermin hatten und dann gibts ja nichts zu besprechen, weil keine Werte vorliegen. Die telefonische Auskunft bekommen wir nur, wenn wir am Tag darauf in der Praxis anrufen und darum bitten.
Das ist dann aber auch nicht so, dass wir direkt durchgestellt werden. Nein, der gute Mann ruft dann irgendwann im Laufe des Tages zurück und ich frage mich jedes Mal, warum er das nicht ohne vorherigen Anruf unsererseits machen kann. Die Begründung für das Nichtaushändigen der Laborwerte lautet: die müssen sie dann aber bei uns abholen."
Ich werde jetzt darauf bestehen, dass der Labor und und der eigentliche Termin beim Arzt an zwei verschiedenen Tagen stattfinden.Dann kann uns der Nephrologe die Kopie der Laborwerte persönlich übergeben und anschließend können wir sie gemeinsam besprechen.