Liebe Petra,
Vielleicht hat Dich das alles auch zu schnell überrollt, wie es scheint.
Es gibt auch niedergelassene Psychologen, wo Du Dich in ständige Behandlung begeben kannst, sprich mal mit Deinem Hausarzt. Vielleicht kanmnst Du da auch Deinen Mann mitnehmen, es ist sicher gut, auch über Deine Ängste zu sprechen und Deine Familie mit einzubeziehen.
ich kann mir das gar nicht vorstellen, weil ich alles mit mir alleine abmache und nur selten die Möglichkleit habe, über meine Ängste zu sprechen. Meine Familie denkt immer, die Alte hat sich was ausgedacht, um sich wichtig zu machen. Ich denke schon, dass meine Kinder traurig sind, wenn ich nicht mehr bin, aber solange ich bin, merkt man ja nix.
Partner habe ich keinen, außer ab und an mal Sex wenn "er" mal Zeit hat und Mails mit fernen Freunden, aber nie über mich...
Momentan steht die Welt Kopf, Attentate auf Künstler und Intelektuelle, dumme Deutsche, die wieder Ausländer raus schreien, was sind wir Einzelnen da noch wichtig....Anstatt sich mit allen Ländern zu verbünden und gemeinsam gegen Dogmen und Irreleitung vorzugehen, ist jetzt langsam Jeder gegen Jeden... Das macht mir viel mehr Angst als mein persönliches Lebensende.
Das perfide bei mir ist, dass ich aussehe, wie 30 und jeder denkt, der geht es blendend, während mir die Arme absterben.
Ich denke oft darüber nach, wie ich sterben möchte, im Moment kämpfe ich gegen Windmühlen, um in eine bestimmte Klinik zu kommen, da mir mein Körper anderweitig versagt, und mir die Luft weg bleibt.
Da kann man eben nur aufhalten, die Idee, wieder gut, ist aussichtslos.
Aber es ist heute wunderschön, ich muß im Garten buddeln, Gestern abend haben wir ein Theaterstück angefangen, die Deutsche spricht Französisch, total absurd, das macht mir Spaß und das Leben ist wunderschön!
Versuche es zu genießen und die Ängste irgendwo in eine Truhe zu legen und nur ab und an hinein zu schauen. Angst macht krank und frißt die Seele auf!
Alles Liebe
umarmt von Angela