Ich habe gerade die Reportage über böses Blut im Zusammenhang mit Bluttransfussionen in der ARD gesehen (22:45 bis 22:30).
Ich bin schockiert!!
Neue Erkenntnisse verunsichern selbst alle Mediziner.
Nicht HIV und Hepatitis Infektionen sind das Problem, da nur sehr selten.
Es gibt andere gefährliche Komplikationen, die schon bei 1 bis 2 Beuteln Fremdbluttransfussion auftreten können.
Bei Krebspatienten können Metastasenförderung durch Bluttransfussionen als mittelfristiges Risiko auftreten.
ARD
Böses Blut - Kehrtwende in der Intensivmedizin 24.11.2014 , 22:45
Bluttransfusionen können Leben retten, keine Frage. Nach Unfällen und großen Operationen gleichen sie bedrohliche Blutverluste aus. Immer mehr Analysen aber bestätigen: Bluttransfusionen können gefährlich sein. Lebensgefährlich. Die Patienten ahnen davon nichts - und weder die Ärzte noch die Betreiber des Blutspende-Systems haben großes Interesse an Aufklärung. Die einen wollen mangels Alternativen nicht unnötig Panik schüren, die anderen sorgen sich um ihr Geschäftsmodell. Blutspenden werden auch in Zukunft für Notfälle gebraucht. Die SWR-Dokumentation von Ulrike Gehring zeigt, dass dennoch ein Umdenken in der Intensivmedizin unausweichlich ist. Sie zeigt bisher unbekannte Risiken von Transfusionen auf und stellt eine Gruppe mutiger Ärzte vor, die gemeinsam an Alternativen arbeiten. Und dabei auf viele Widerstände stoßen.
Eine Ärztin meinte, jede Bluttransfussion sei gewissermassen eine "Minitransplantation" auf die das Immunssystem reagieren kann.
mediathek.daserste.de/Reportage-Dokument...rt=tv&bcastId=799280