Guten Tag,
da ich 2011 mit Unterbrechungen Revlimid bekomme, interessierte mich Anfang d.J. dieses Thema natürlich auch. Und siehe:
"Die Ergebnisse einer neuen retrospektiven Studie könnten einige Sorgen von Patienten und Ärzten bezüglich Revlimid und dem Risiko von Zweitmalignomen mindern.
Die Studie deckte auf, dass das Risiko eines Zweitmalignoms infolge der Behandlung mit Revlimid hauptsächlich dann bestand, wenn ein Patient gleichzeitig mit oralem Melphalan behandelt wurde. Revlimid (Lenalidomid) schien nicht mit einem erhöhtem Risiko eines Zweitmalignoms verbunden zu sein, wenn es mit Dexamethason oder Cyclophosphamid verabreicht wurde.
Und obwohl die Behandlung mit Revlimid vor oder nach einer Hochdosistherapie mit Melphalan das Risiko eines Zweitmalignoms ebenfalls zu vergrößern schien, war die Zunahme statistisch nicht signifikant und nicht so deutlich wie bei der Einnahme von Revlimid mit oralem Melphalan.
Die Forscher stellten fest, dass Patienten, die Revlimid in Kombination mit niedrig dosiertem, oralem Melphalan erhielten, ein nahezu fünfmal so hohes Risiko hatten, ein Zweitmalignom zu entwickeln, als Patienten, die Melphalan allein erhielten.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse schlagen die Forscher vor, dass statt oralem Melphalan Cyclophosphamid oder andere Medikamente, die sich im Wirkmechanismus von Melphalan
unterscheiden, in Kombination mit Revlimid für die Behandlung des multiplen Myeloms verwendet werden."
www.myelomabeacon.com/deutsch/2014/03/13...lanmultiples-myelom/
Ein schönes Wochenende! M.