Zum Hauptinhalt springen
theosan antwortete auf Zufallsdiagnose?
25 Nov. 2014 12:09
  • theosan
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
Starker Tobak......:o
Danke Rudi,sehr interessant.Vielleicht kenne ich jetzt den Grund für mein MM:wurde im Alter von 9 Jahren mehrfach transfundiert-1983-mit heftigster Reaktion (Sepsis ,fast nicht beherrschbares Fieber,Intensivstation mit o Ton zu meinen Eltern:wir rechnen in dieser Nacht mit dem Schlimmsten.....)Nun ja jetzt ist es wie es ist 31 Jahre später:Mama von zwei ganz tollen Jungs und smoldering Myelom.....ohne das Blut wäre ich noch nicht mal 10 geworden
Nachdenkliche Grüße und eine besinnliche Adventszeit für euch alle Von SILKE

ABo antwortete auf Zufallsdiagnose?
03 Nov. 2014 21:55
  • ABo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
von glück, zufall, oder vielleicht purem Desinteresse des behandelnden Arztes. ich weiss es nicht. ich fand es nur seltsam, da sie wie gesagt in den letzten jahren ein paarmal im Krankenhaus lag. und im jetzigen wird angeblich ein test gemacht wo sofort etwas auffällt dem man dann nachgehen kann. da fragt man sich halt: was haben die denn dann im anderen Krankenhaus gemacht? gar nicht erst so weit geschaut? oder weggeschaut?

:x

Margret antwortete auf Zufallsdiagnose?
03 Nov. 2014 17:55
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
Das MM hat vermutlich so viele Erscheinungsformen, Haupt- und Unterarten, wie es Patienten gibt... Die enormen Unterschiede sehen wir doch schon in diesem überschaubaren Forum.

Sehr oft sind es Zufallsdiagnosen - beim Blutbild, beim Orthopäden. Jeder muss dankbar sein, wenn die Ergebnisse dann bei einem Arzt auf dem Tisch liegen, der zumindest einen Verdacht hegt und der Sache nachgeht. Man mag nicht darüber nachdenken, wie viel Leid man hätte verhindern können, wenn...

In unserem Fall war es ein aufmerksamer Physiotherapeut (nicht etwa der behandelnde Orthopäde!), der nach einem ergebnislosen Behandlungszyklus die Anregung gab, doch mal ins MRT zu gehen.

Zufall? Glück gehabt?

Es ist sehr unbefriedigend, bei existenziellen Dingen von Glück und Zufall abhängig zu sein... :bang:

ABo antwortete auf Zufallsdiagnose?
03 Nov. 2014 17:48
  • ABo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
es ist nur so frustrierend, sie war so oft beim Arzt wegen rücken, und wie gesagt mehrere male im Krankenhaus in den letzten jahren. und keiner hats gesehen. das macht mich so unheimlich wütend. hätte man es eher erkannt, hätte man ja vielleicht noch was machen können. und soweit ich weiss hat man ihr beim letzten Krankenhausaufenthalt auch mitgeteilt dass da irgend eine Entzündung sei. und dann wurde sie nach hause geschickt.

melanie01 antwortete auf Zufallsdiagnose?
03 Nov. 2014 14:14
  • melanie01
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
Hallo Anne,

bei meiner Mutter war es so, dass sie zu einer Rutine-Kontrolle zum Hausarzt ging. Nach 2 Tagen dann der Anruf, dass etwas nicht in Ordnung sei.
Tja, so wurde es (ohne irgendwelche Anzeichen) rausgefunden und sie hatte das Glück, 8 Jahre Beschwerdefrei und ohne Behandlung damit zu leben :) Letztes Jahr griff das Myelom die Niere an und sie bekam eine SZT. Nun ist sie seit 10 Monaten wieder in CR.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen und allen ein wenig Mut machen.

Liebe Grüße,
Melanie

leopoldi antwortete auf Zufallsdiagnose?
03 Nov. 2014 09:35
  • leopoldi
  • Offline
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Liebe Anne,

ich denke so lange keine Auffälligkeiten vorhanden sind wird wohl keine Elektrophorese gemacht. Und selbst wenn Auffälligkeiten da sind, seid ihr mit Eurer Erfahrung kein Einzelfall.

Und selbst wenn Hinweise in diese Richtung da wären ... Mein Mann war Stammzellspender. Im Laborblatt stand neben fünf mal "Normal" auch einmal "HOCH". Dies war zehn Monate vor dem ersten Wirbelbruch. Hätte man dies beachtet und verfolgt, wären ihm monatelange Unsicherheit und weitere Knochenbrüche erspart geblieben.
Ein Gutachter - namhafter Professor - sagt hierzu:
,Der Befund ist trotz des angegebenen Wertes mit "hoch" leicht zu übersehen, so dass von einer Facharztstandardverletzung nicht ausgegangen werden kann.'
Es geht hier wohlgemerkt nur um die Entscheidung des Wortes "Normal" von "HOCH", genauso in entsprechender Groß- und Kleinschreibung abgehoben. Wenn man dies von Fachärzten - gerade bei einer Stammzellspende - nicht voraussetzen kann ... ich weiß ja nicht.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~