Hallo,
bin zwar kein Patient, aber "betroffener Angehöriger". Als solcher hege ich so langsam Zweifel an der Kompetenz des Krankenhauses (vielleicht auch des Hämatologen?), wo die Patientin die Diagnose gestellt bekam. Es hat rund sieben (!) Wochen gebraucht, bis die endlich mal "zu Potte" gekommen sind und auf bestimmtes, heftiges insistieren sämtliche Untersuchungen durch den Chefarzt veranlasst wurden. Vorher wurden durch die Stationsärzte "Scheinuntersuchungen " gemacht, die angeblich "oB" waren; Labore, die außer Haus gegeben werden mussten, wurden ebenfalls veranlasst, aber nicht weitergegeben - wörtlicher Kommentar: "...zu teuer...". Vorstellen kann ich mir eigentlich nicht (oder doch?), dass diese "Stümperei" nur auf Missverständnissen beruht, weil einige Ärzte dort im KH nur unzureichend der deutschen Sprache mächtig sind.
Nach Diagnosestellung wurde die Patientin unter Schmerztherapie und Cortisongabe an einen nidergelassenen Hämatologen "abgegeben" - das ist jetzt bereits zwei Wochen her; der soll jetzt nach meiner bisherigen Information die (weitere) Chemotherapie übernehmen - gestern fand wohl (erneut) ein Gespräch statt. Muss mich heute oder morgen mal auf den neuesten Stand bringen.
Ich weiß im Augenblick nicht, was ich davon halten soll!? Mir geht da viel zu viel vertane Zeit ins Land... Anfang Mai kann ich mir hoffentlich mal die bisher vorhandenen Unterlagen "zu Gemüte" führen; bislang geht aus Entfernungsgründen (rund 400 km) die Kommunikation nur über Telefon und Mails von mir mit der einen oder anderen (vorsichtigen) Information von dieser Webside. Als "Greenhorn" auf diesem Gebiet will ich die Patientin auch nicht mit so vielen Fragen zu Fachinformationen vielleicht überfordern; sie muss erst mal selbst mit der Situation klar kommen.
Das soll_s für heute erst mal sein; vielleicht hat ja jemand aus diesem Forum ähnliche Erfahrungen gemacht.
Ich wünsche allen ein schönes Osterfest und grüße in die Runde
Clarence