Hallo Hermann,
ob es eine Möglichkeit gibt, die Wiederkehr des guten Geschmacks zu beschleunigen, bezweifle ich. Essen musst Du trotzdem. Wir haben in schlimmen Zeiten ganz gute Erfahrungen mit viel Reden und schön bebilderten Rezepten gemacht. Was mein LG sich von der Papierform her vorstellen konnte, zu essen, hat er in der Realität dann auch meist in vernünftiger Menge zu sich nehmen können.
Es hilft der Köchin auch, wenn Du benennen kannst, was gerade gar nicht geht. Es kann natürlich sein, dass Ihr das nur durch Ausprobieren herausfindet. Eine sichere Sache waren in der Anfangsphase meist Kartoffelbrei, Karottengemüse, Kartoffelsuppe ... später auch mit Würstchen und zum Frühstück Grießbrei mit Zimt.
Seit der allogenen Transplantation ist zu große Trockenheit das Hauptproblem, weshalb es keine Brotmahlzeiten gibt, nur Gekochtes. Einzige Ausnahme ist der Bauch der schwäbischen Brezel mit Butter und Schinken.
Liebe Grüße und bald wieder guten Appetit wünscht Barbara