Hallo!
Nachdem bei mir im Oktober 2008 mit 42 Jahren der Verdacht eines Non-Hodgkin-Lymphoms (unklarer Infekte und LK-Schwellung) nicht bestätigt werden konnte, wurde im Dezember 2009 von einem Labor der erste Verdacht einer "momoklonaren Komponente" gestellt. Dies wurde aber leider von den Ärzten ignoriert oder übersehe. Ich habe es erst erfahren, als ich die alten Blutwerte zum Vergleich angefordert habe. Das Albumin lag bei 53%, Gamma Globulin 36%.
Im Mai 2010 wurde dann bei einer Routine Untersuchung ein monoklonales Protein vom Typ gamma-kappa (IgG 17,89) festgestellt, mir aber auch nicht mitgeteilt und auch nicht weiter untersucht.
Erst im Mai 2011, nach einer Gürtelrose, kam der Stein ins Rollen. Der IgG war inzwischen bei 21,6 g/l, zwei Wochen später bei 29,6 g/l.
Damals machte man mir ziemlich Angst, da auch eine del 17 festgestellt wurde.
Bis jetzt bin ich aber immer noch in Stadium 1, trotz Osteolysen im Schädel, verdächtigen Stellen im Becken und Fatigue-Syndrom und leichte beginnende Anämiezeichen.
Rückblickend hatte ich schon seit Jahren Beschwerden, starke Müdigkeit, Infektanfälligkeit bis hin zu so seltsamen Infekten wie Bartonella henselae (Katzenkratzkrankheit). Da hat das MGUS sicher mitgewirkt.
Dann wird es den Übergang ins smoldering Myelom ca. 2010/11 gegeben haben. Da hatte ich privat eine sehr stressige und emotional belastende Phase mit Pflege und Tod meiner Eltern. Das sehe ich ganz klar als Auslöser, wobei ich überzeugt bin, dass es irgendwann auch ohne den Stress ausgebrochen wäre. Vielleicht hätte ich dann nur etwas mehr Zeit gehabt. Und meine Kinder etwas länger eine gesunde Mama...
Zurzeit habe ich also ein indolentes smoldering Myelom und hoffe, dass es noch lange dauert, bis es schlechter wird.
LG
Ma