rudi schrieb: Und die Antwort der DKMS könnte ich dir auch schon gleich geben. ....
Vielen Dank Rudi,
aber ich warte lieber das Original ab.
Der Punkt ist doch:
Wenn es wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse gibt, dass das Wachstumshormon Schäden in Form bösartiger Erkrankungen anrichten kann, ist die DKMS juristisch verpflichtet, den Spender
vor der Spende schriftlich darüber zu informieren und seine Bestätigung einzuholen, dass er darüber informiert wurde. Eben aus Haftungsgründen.
Den Interessenkonflikt sehe und verstehe ich durchaus. Der Schutz eines gutwilligen und in diesen Dingen in aller Regel unbedarften Spenders ist für mich aber höher anzusiedeln, als das Spannungsfeld, dass sich für die DKMS daraus ergibt.
Vielleicht gelingt es mir, einen solchen Aufklärungsbogen zu bekommen. Dann werden wir sehen, was drinsteht.
Sollten die Wachstumshormone tatsächlich gefährlich sein, gilt das natürlich auch für Patienten.( Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was in dem Aufklärungsbogen meines Mannes gestanden hat - ich hatte zu dem Zeitpunkt größere Sorgen. ) Zynischerweise ist es aber doch so, dass der Patient letztlich nur zwischen Pest und Cholera wählen kann...
:bang:
Aber warten wir erstmal ab, was die Experten dazu schreiben.
Ergänzender Gedanke: Wäre es nicht möglich, die Stammzellen ohne Wachstumspräparate zu bekommen? Würde es dann vielleicht nur länger dauern? Oder wäre es gänzlich unmöglich? Weiss das jemand hier?