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rudi antwortete auf Da frag ich mich?????
27 Nov. 2011 15:56
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Hallo Christine,
Therapiebestandteile lasse ich natürlich nicht weg !
Es sind immer nur Medikamente, die meistens prophylaktisch gegen drohende Nebenwirkungen im Voraus gegeben werden oder bei mir speziell Heparin und Betablocker - weil ich während der Therapien (Chemos) paarmal Vorhofflimmern hatte.
Ärzte handeln nach sogenannten Richtlinien.
Da ist definiert, was zu tun ist wenn bestimmte Symptome oder Krankheiten vorliegen. In diesen Richtlinien ist auch definiert welche Medikamente in welcher Dosis verabreicht werden sollen.
Gewissermaßen klare Vorgaben - nach denen prinzipiell gehandelt wird.
Dann kann es aber vorkommen, wenn man nicht aufpasst, daß man z.B. einmal Vorhofflimmern für 8 Stunden hatte und nach Richtlinine wird dann Vorhofflimmern aufgeschlagen und da steht:
Heparin hochdosiert morgens und abends und Betablocker und ggf. noch Novodigal (Digitalis) und das Lebenslang weil nach Richtlinie ein hohes Risiko (1%) für Schlaganfall besteht - durch Thrombenbildung in der Vorhofkammer während dem Vorhofflimmern.

Ließt man aber genau nach, dann steht in der Fachliteratur und sonst überall, das man Antikoagulation mit Heparin erst machen muss wenn das Vorhofflimmern länger als 48 Stunden am Stück anhält.

Und da wird wie in anderen Fällen zu wenig differenziert und abgewägt. Die behandelnden Ärzte gehen natürlich immer auf Nummr sicher (schon wegen der Haftung) und verschreiben gleich alles notwendige um ja kein Risiko einzugehen.
Und genau das kann dem Patienten auf Dauer auch mehr schaden als nützen.



Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

christine antwortete auf Da frag ich mich?????
27 Nov. 2011 14:22
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Ich bin der Meinung dass man mit seinem Arzt (gegeb. Ärzten) reden sollte, bevor man einschlägige Therapiebestandteile weglässt. Was wichtig ist, kann man ja dann diskutieren und ändern.

Wenn der Arzt weiss, was er warum verschreibt, kann er das auch gut begründen und erklären. Ansonsten ist natürlich "Arzt wechseln" angesagt:-)





Jeanny150765 antwortete auf Da frag ich mich?????
27 Nov. 2011 13:47
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Hallo Rudi,Hallo Joseph,

ihr alten Hasen habt es wieder auf den Punkt gebracht.
Man sollte sich nicht alles gefallen lassen,jeder kennt seinen Körper am Besten und weiß was gut für ihn ist.


Schönen Sonntag noch


LG
Jeanny

rudi antwortete auf Da frag ich mich?????
26 Nov. 2011 18:21
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Jeanny150765 schrieb: Man kann doch nicht einen kranken Patienten noch kranker machen.


Hallo Jeanny,
leider ist es genau so in vielen Fällen, insbesondere bei den "Volkskrankheiten", wie Rheuma, Bluthochdruck, u.s.w..
Das läuft dann wirklich nach diesem Prinzip ab: Das erste Medikament wird verordnet (oft gleich noch ein zweites gegen die Nebenwirkungen des ersten. Dann nach einiger Zeit ein drittes Medi gegen die Nebenwirkungen des zweiten. Dann irgendwann ein viertes Medi gegen die Nebenwirkungen des dritten. Dann .......dann........dann......dann.......dann u.s.w
u.s.w.
Der Patient hatte am Beginn dieses Trauerspiels eine einzige "Krankheit" und nach einigen Jahren hat er viele Krankheiten und zig Operationen uns Spezialbehandlungen um die zig Folgekrankheiten zu behandeln.
Diese Leute schlucken dann täglich bis zu 20 Pillen um "alles in den Griff zu bekommen". Aber dann ...und dann .. und dann..:bang:

Tja ein Fahrradhändler verkauft dir ein Fahrrad wenn du zu ihm kommst und ein Mediziner "verkauft" dir eben Medizin, wenn du zu ihm kommst - stark gedrängt von den dahinterstehenden Medizinherstellern.
(Wie es Joseph ja auch schon meinte)

Ich habe einen großen Teil der Medis die mir verordnet wurden in eigener Verantwortung nicht genommen, das habe ich auch meinen Studienärzten gesagt - da kenn ich nichts :oops:
Wenn ich nach sorgfältiger Abwägung und Einsichtnahme der Nebenwirkungen und Abwägung von Nutzen und Risiko zu dem Ergebnis komme, daß es wohl besser für mich ist das Medikament oder die Medikamente wegzulassen, dann mache ich das auch. Bin ja nicht erst seit Gestern auf dieser Welt :D


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Jeanny150765 antwortete auf Da frag ich mich?????
26 Nov. 2011 17:21
  • Jeanny150765
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Hallo Joseph,

das meint mein Mann auch immer...die wollen Geld verdienen.Dann denke ich,gibts denn sowas??????????:bang::bang::bang:

Man kann doch nicht einen kranken Patienten noch kranker machen.

Aber nicht mit mir.

LG
Jeanny

joseph antwortete auf Da frag ich mich?????
26 Nov. 2011 09:02
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Hi Jeanny

Hast du des Rätselslösung gefunden ?

Ich erklärs dir:

das ist ein geschickt eingesetztes Prinzip der Leerung deiner Brieftasche:oops:

Bist du nicht krank, geh nie zu einem Arzt, der findet garantiert was:bang:

Liebe Grüsse

Joseph