Hallo Christian,
ich hatte während meiner 3 PAD Zyklen auch versucht zu arbeiten...
1 PAD Zyklus ging bei mir über 4 Wochen... 2 Wochen ambulant mit Infusionen (1. Woche 4 Tage, 2. Woche 2 Tage), 3. Woche Tabletten und die 4. Woche zur Erholung.
Ich war dann quasi immer die 4. Woche arbeiten. Das alles aber in Absprache mit dem Arbeitgeber (habe einen Bürojob und Projektarbeit). Es macht in der Woche also keinen Sinn, stressige Arbeit zu bekommen oder Arbeit, die man in einer Woche eh nicht schafft und dann zu Hause sitzt und sich einen Kopf macht, weil man ja Verantwortung hat. Stell dir das Ganze auch nicht zu leicht vor. Bei mir ging es das 1. mal ganz gut, beim 2. mal hing ich im Büro, der Körper voller Wasser und so hatte ich mich auch gefühlt, eher Feierabend gemacht, Wassertabletten verschreiben lassen und nach Hause gekämpft. Als ich dann in die Wohnung gefallen bin hätte ich heulen können, aber es ging absolut nichts mehr, der Körper war fertig. Die Woche ist also nicht ohne Grund als Erholung gedacht. Mute dir also nicht zu viel vor... ich hatte ne 37h Woche leichte Büroarbeit, das war gut zu vertragen... vor einer 60-70h Woche und volles Pensum hätte ich so meine Bedenken... und ich bin selbst noch jung und fit.
Auch nach meiner Hochdosis und Stammzellentransplantation werde ich brav zu Hause bleiben und meinem Kärper einfach die Erholung gönnen... nicht umsonst sagt man 100 Tage abwarten, bis der Körper sich erholt hat.
Naturheilverfahren? Ich halte nicht viel davon... bestes aktuelles Beispiel Steve Jobs. Eine Freundin hat mir das Buch "Eine Welt ohne Krebs" ans Herz gelegt, ich kann hierzu aber nicht viel sagen, gehe lieber den medizinischen Weg:
www.amazon.de/Krebs-Geschichte-Vitamin-s...id=1321376102&sr=8-1
(Ich hoffe das ist keine Fremdwerbung und kann hier gepostet werden)
Krankenversicherung? Ich bin gesetzlich versichert und auch froh darüber, vor Jahren nicht gewechselt zu haben. Kann mich bis jetzt über meine TK nicht beschweren.
Grüße, Marcus