Trombose am Port Katheter,
ich könnte erbrechen!! Gestern ging es mir schon nicht so besonders gut, aber ich dachte, ok... das ganze Weihnachtsessen, ...vielleicht fand mein Blut diese Idee nicht so gut. Also rasch zurück zum eigentlichen Gesundheitsprogramm. Weg von den vielen Eiweißen, kein Weinchen, viel Wasser, frische Luft und etwas Bewegung. Aber nix. Heute Früh bin ich dann mit einem an Maßen beträchtlichem rechten Arm aufgewacht. Da ich sowieso meine letzte Velcade vom 3. Zyklus bekam, war der Port natürlich auch drann. Der Port ist bei mir an der rechten Schlüsselbeinvene angeschlossen. Im Ultraschallbericht heißt es nun, echoarmer Trombus am Portkatheter, bzw. ...soweit einsehbar umspülter Trombus.
Vielleicht ist es ja auch mein Kopf, welcher das Teil mucken lässt. Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass dieser nicht gern genutzt wird. Auf meine Frage hin, ob sie den Port nicht wieder entfernen können, erzählte mir die Dame etwas von "Brückentag". Das Unwort des heutigen Tages

Ging nun nach Hause mit Heparin Spritzen für die nächsten Monate. Kann doch wohl auch nicht sein, oder?
Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen. ...ich habe jetzt den 4. Zyklus (Velcade, Dexa, Chlorophosphamid) in der Inducktionstherapie und alle 4 Wochen Biophosphanat, vor mir.
Danach ist ASZT geplant.
Benötige ich unbedingt den Port? Er stellt für mich ein ernst zu nehmendes Risiko dar. Durch Insider Informationen erfuhr ich auch, das Komplkationen überhaupt nicht so selten sind, wie es einem vorm Implantieren versichert wurde.
Ich habe recht günstige Venen, die Schwestern freuen sich immer, vielleicht aber auch nur, weil sie an den Port nicht heran wollen. :bang:
Könnt ihr mir eine Empfehlung geben? ...Wie läuft das bei der ASZT. Habe gelesen, dass dafür sowieso ein ZVK gelegt wird.
Die Uni Essen schreibt, dass der Port bei Trombose entfernt wird.
LG Joerg