Zum Hauptinhalt springen
sergio antwortete auf Haplo-Transplantation.
16 Apr. 2011 17:28
  • sergio
  • Offline
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Mehr
Hallo,
nachdem die Fremdspendersuche nach einigen Monaten immer noch erfolglos verlaeuft, die Hoffnung besteht immer noch, aber eine haploidente kaeme evtl. in Frage, wobei hier natuerlich die Risiken hoeher waeren. Zum Glueck schlaegt die Revlimidtherapie gut an, ohne nennenswerte Nebenwirkungen.
Ja die Allogene ist eine schwierige Entscheidung, dazu kommt, dass eben auch ein Spender vorhanden sein muss.
In WB sagte man mir, dass es bei einer Patientin ein Jahr gedauert haette bis sie einen passenden Spender hatte.
Es kommt hauptsaechlich auf den koerperlichen Zustand an, aber auch auf die Vortherapien denke ich, und dann auch ein wenig Glueck gehoert dazu ;-)
gruss

Sergio

Beatrice antwortete auf Haplo-Transplantation.
16 Apr. 2011 15:53
  • Beatrice
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
Hallo,
als ich ( damals 64 J ) vor 2 Jahren in CR nach der Velcade Therapie war hat man mir hier in Frankreich die Allo nahe gelegt und konnte gar nicht verstehen, dass ich abgelehnt habe. Aber da bei mir die 1. Autologe schon fast schief gegangen ist , wegen diverser Infektionen, wollte ich das Risiko nicht noch mal auf mich nehmen. Ich glaube, es kommt mehr auf die körperliche Verfassung an, als auf das Alter um noch eine Allo zu machen.
Übrigens die Diskussion über die Haploidente hatten wir vor ca. einem Jahr schon mal hier im Forum. U.A. auch mit einer Zuschrift von Prof. Einsele.
Gruss aus Paris, Beatrice

Katrin antwortete auf Haplo-Transplantation.
16 Apr. 2011 12:59
  • Katrin
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
hallo bernd,

danke für den beitrag,
d.h. wenn dir prof. einsele diese option auch noch mit 62 angeboten hat,
wäre es mitunter, sollte kein passender fremdspender gefunden werden noch eine zusätzliche option auch für ältere patienten?
weil die allogene wird ja mit diesem alter nicht mehr gemacht oder?
vlg
Katrin

bernd antwortete auf Haplo-Transplantation.
16 Apr. 2011 10:38
  • bernd
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
Hallo

Auch mir hat Prof. Dr.Einsele die haploidentische als eine mögliche Option in Aussicht gestellt, obwohl ich im Moment schon 62 bin. Ich habe keine Geschwister und nach langer Suche auch keinen Fremdspender gefunden. Prof.Einsele meinte,
dass einer meiner drei Söhne dann in Frage kommen könnte. Im Moment mache ich ja noch die Revlimid - Therapie. Vielleicht nehme ich die haploidentische Übertragung später, nur dann bin ich auch älter.
Mal sehen, wie es weiter geht mit mir!

Gruß an alle hier!

bernd

Katrin antwortete auf Haplo-Transplantation.
16 Apr. 2011 08:16
  • Katrin
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
guten morgen!

Danke euch, für die Antworten,

danke Rudi für die interessanten Links;
ich glaub ich bin mal wieder eine Information reicher geworden.

Sergio du schreibst von Microenvironment;
ist das möglicherweise auch der Grund, weshalb sagen wir mal eine Leukämie "heilbar" ist und das Myelom nicht?

wünsche einen schönen Samstag,
Katrin

rudi antwortete auf Haplo-Transplantation.
15 Apr. 2011 22:28
  • rudi
  • Offline
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Halo Katrin,
Die Transplantation von einem zur Hälfte (haplo-) identischen Familienspender – in erster Linie die Mutter oder ein Geschwister – ist eine weitere alternative Möglichkeit, falls kein passender Fremdspender gefunden wird. Weil die GvHD (siehe dort) verursachenden Immunzellen aus dem Transplantat entfernt werden müssen, ist der Heilungsverlauf verzögert und mit mehr Komplikationen belastet. Die haploidentische Transplantation eignet sich daher primär für junge Patienten.
Quelle:
www.svbst.ch/faq1.html

Die Uniklinik Tübingen ist erfahren mit haplo-identischen Transplantationen.
Vorwiegend in der Kinder und Jugendmedizin.
Hier können Eltern für ihre unheilbar kranken Leukämie oder Lymphom Kinder als Spender zur Verfügung stehen. Daran sieht man, daß es nicht wichtig ist möglichst junge Spender zu haben.
Hier eine Erklärung der haplo-identischen Transplantation Eltern-Kind.
www.krebs-bei-kindern.de/downloads/Inter...0Transplantation.pdf

Hier noch eine Info über Nabelschnur-Transplantat:
www.svbst.ch/uploads/media/CB-Transplant...n__Teil_I_2.8.10.pdf

Bei der haplo-identischen Transplantation müssen vor der Transplantation die Spender- T-Zellen und gewisse B-Zellen aus dem Transplantat durch spezielle Verfahren entfernt werden. Dadurch dauert die Regeneration des Immunsystems nach der Transplantation länger und der Empfänger (Patient) ist länger gefährded für Infektionen und Komplikationen. Deshalb ist die haplo-identische Tansplantation für ältere MM Patienten risikoreicher und kommt eigentlich nur für jüngere Patienten in Frage (sagen wir mal bis max. 50 Jahre - würde ich jetzt schätzen)



Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com