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02 Feb. 2009 20:34
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Steffi" am 2. Februar 2009 um 20:34 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Marianne" geschrieben am 2. Februar 2009 um 20:17 Uhr.




























Liebe Marianne,
die dosisreduzierte SZT wäre vielleicht noch eine
Option wenn der derzeitige relativ gute Zustand
sich wieder verschlechtern würde.
Wir werden es auf jeden Fall zur gegebener Zeit mit unserem Onkologen erörtern.

Vielen Dank noch einmal für diesen netten, offenen und freundlichen Austausch.

Liebe Grüsse Steffi

02 Feb. 2009 20:17
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Marianne" am 2. Februar 2009 um 20:17 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Steffi" geschrieben am 2. Februar 2009 um 14:14 Uhr.
























Liebe Stefanie,
ich würde das nicht einfach so hinnehmen. Auf alle ist es immer gut noch andere Meinungen einzuholen. Ich bin auch immer zwischen Würzburg (Professor Einsele, der übrigens sehr sehr nett ist) und Tübingen gependelt. Jetzt bin ich gerade in einem kleineren Krankenhaus bei Dr. Ritter zu dem ich Vertrauen habe. Ich komme mir dort nicht wie ein Versuchskaninchen vor und bin dort weniger eine Nummer. Ich weiß auf alle Fälle (so wurde es bei mir wegen meiner Niere gemacht), dass man die SZT dosisreduziert durchführt und sie hat bei mir auch angeschlagen, so dass ich 1 1/2 Jahre meine Ruhe hatte. Fragt noch einmal in einer anderen Klinik nach. Tübingen war auch recht gewissenhaft. Glaub mir,ihr müsst nur kämpfen. Alles Liebe, viel Kraft und Mut.
Alles Liebe Marianne

02 Feb. 2009 14:14
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Steffi" am 2. Februar 2009 um 14:14 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Marianne" geschrieben am 2. Februar 2009 um 08:42 Uhr.















Liebe Marianne!
bei meiner Mutter haben die Ärzte in HH die SZT abgelehnt weil ihr AZ zu schlecht ist , Diabetes und Adipositas. Sie hat die Maximaldosis Adriamycin bekommen, unter Velcade gingen die Werte hoch, unter Revlimid massive Allergie.
Jetzt läuft nur noch Thalidomid.
Die Stammzelltransplantation kommt wohl nicht mehr in Frage.
Wie kann man einem Menschen so vor den Kopf stossen. Es tut mir sehr leid für Sie, aber ich weiss auch nicht was ich sagen soll, dass nicht wie eine hohle Phrase klingt.

Liebe Grüsse Stefanie

02 Feb. 2009 08:45
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Marianne" am 2. Februar 2009 um 08:45 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Marianne" geschrieben am 2. Februar 2009 um 08:42 Uhr.









habe gerade noch einmal Deine Antworten gelesen, da stand ja desöfteren drinnen, dass Deine Mutter 63 ist. Sorry und viele Grüße

02 Feb. 2009 08:42
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Marianne" am 2. Februar 2009 um 08:42 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Steffi" geschrieben am 1. Februar 2009 um 21:20 Uhr.









Liebe Steffi oder Languth?
Ich war 2006 41 Jahre alt. Viel zu jung, um diesen Mist zu haben. Durch die Beteiligung meiner Nieren (Krea 5,0)bot mir Prof. Einsele eine Art Dialyse mit einem speziellen Filter an, hat aber nicht viel gebracht und ich musste 5 Tage á 6 Stunden an diesem Geräte hängen. Würde ich echt nicht wieder tun. Am vorletzten Tag habe ich es auch abgebrochen, weil es wenig positve Auswirkungen hatte und ich total hippelig wurde, da ich noch Kortison bekam. Ich hatte ja damals in Tübignen nur eine Stammzelltransplantation (ich habe soviel Stammzellen gesammelt, dass ich 3x hätte transplantieren können), da ich eine Fastremission hatte und Professor Einsele mir von der zweiten abriet, da ich von einer Zweiten bei einer Fastremission wenig davon profitieren würde. Na ja und dann bin ich am 15 Februar mit Scheuklappen nach Hause, habe wieder Volleyball gespielt, mir einen Hund aus dem Tierheim geholt, mit dem ich sehr viel laufe und habe mich gesund gefühlt. Nun hatte ich Ende des Jahres eine üble Grippe mit Fieber (hatte früher nie Fieber) und fühlte mich auch davor schon desöfteren schrecklich müde und schwer und habe nach einem Arzt gesucht, der nicht in so einem großen Komplex arbeitet und trotzdem gut ist, so das ich weniger eine Nummer bin. Meine Werte waren enorm hoch. Die Leichtketten (die bei mir fast nur im Urin nachweißbar sind) waren höher als 2006 bei meiner Einlieferung. Nun begann ich Velcade, dass leider keinen durchschlagenden Erfolg hatte und dann auch noch diese üblen Schmerzen erzeugte. Anderseits wirkt es bei vielne Leuten anscheinend perfekt und senkt die Werte ruckzuck. Leider habe ich nicht zu diesen Leuten gehört. Ja und jetzt setze ich auf Thalidomid mit der Hoffnung, dass es wirkt und ich lange damit gut leben werde. Leider hat mir ein Arzt die Prognose von noch 2 Jahren gegeben und das ist nicht besonders gesundheitsförderlich für mich, denn diese Uhr tickt nun in meinem Hinterkopf und ich kann sich nicht mehr los werden. Unsensibles Volk!
Ich habe diesen Film auch vor Jahren gesehen und hätte ihn gerne noch einmal gesehen. Das hat mich auch recht aufgebaut (das mit dem Mann), aber damals ging es bei mir noch um die SZT und ich dachte noch gar nicht daran jemals Thalidomid zu nehmen.
Welche Therapien hatte ihr Mutter schon und wie alt ist sie?????
LG Marianne

01 Feb. 2009 21:20
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Steffi" am 1. Februar 2009 um 21:20 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Marianne" geschrieben am 1. Februar 2009 um 20:08 Uhr.

Hallo Marianne!
Vielen Dank für die Antwort. Meine Mutter hatte auch die Erstdiagnose im Sommer 2006.
Seitdem versuchen ich und mein Mann(Frauenarzt) möglichst viel über diese Krankheit zu erfahren.
Zur Zeit geht es meiner Mutter mit Thalidomid wirklich gut und vor einiger Zeit haben wir eine Contergan Reportage gesehen, in der ein Mann vorkam der am Multiplen Myelom litt und seit acht Jahren Thalidomid nimmt.
Wie alt waren Sie bei der Erstdiagnose?
LG Languth