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bernd antwortete auf Was kann man tun oder raten
25 März 2011 16:23
  • bernd
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo,

ich finde, so schlecht sind doch die Werte gar nicht.
Wenn die Lambda freien Ketten in mg/l gemessen wurden, ist das doch auch noch akzetabel.
Warum also jetzt Panik machen und schon in eine dritte SZT gehen?
Wie hoch waren denn die Werte vor Beginn der Revlimid Therapie?
Daran könnte man sehen, was Revlimid gebracht hat.
Vielleicht könntest du diese hier einmal veröffentlichen.

Gruß

bernd

rudi antwortete auf Was kann man tun oder raten
24 März 2011 19:25
  • rudi
  • Offline
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,
mich wundert es, daß dein Vater schon seit 7 Monaten Revlimid+Dexa erhält, wenn es nicht anschlägt.
Da hätte man nach spätestens 3 Monaten was anderes ausprobieren sollen - z.B. Velcade+Dexa.

Eine erneute autologe Stammzelltransplantation mit den restlichen eingefrorenen Stammzellen könnte man mit reduziertem Melphalan von 140mg/m2 machen, wenn dein Vater noch eingermaßen Fit ist und keine gravierenden Organschäden bzw. Begleiterkrankungen hat.
Das wird dann sowieso nochmal getestet und untersucht vor der SZT.

Vor 2 Monaten hatte ich meine 2. autologe SZT und da machte in meinem Doppelzimmer ein 70 jähriger Mann auch eine autologe SZT mit 140mg/m2 Melphalan. Er hat alles gut überstanden und vertragen.

Wenn bei deinem Vater die erste SZT acht Jahre gehalten hat bis zum Rezidiv, dann hat er gute Chansen, daß eine erneute SZT wieder etliche Jahre hält und er in dieser Zeit therapiefrei wäre.

Ich würde mir bei einem kompetentem Zentrum eine Zweitmeinung über die weitere Vorgehensweise einholen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Was kann man tun oder raten wurde erstellt von tarzanfisch
24 März 2011 19:03
  • tarzanfisch
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Guten Tag ,
mein Vater 73 hatte vor acht Jahren eine Stammzellentransplantation.
Vor 7 Monaten brach die Krankheit wieder aus.



Folgende Daten:

HB von Dezember und März 12,6+12,6

Leukozythen 5,6 + 5,5

Thrombozyten 183 +132

IgG 12,73 + 12,23 +14,75

IgM 0,64 + 0,33

IG A 0,5+ 0,5

Kreatin 0,94 + 1,11

fr Leicht ketten 113 + 143


Mein Vater nimmt seit 7 Monaten Revlimid/Dexa , aber es schlägt nicht an.Vorher sagte der Arzt wir wollen nicht gleich das Pulver verschiessen.Nun will er schnell die letzte "Portion" Stammzellen verabreichen.

Gibt es keine Alternativen zu diesem Schritt die man vorschlagen könnte?

Bei der letzten Transplantation war mein Vater 65 und 8 Jahre jünger.Wir haben große Sorge,daß er das kein zweites Mal schafft.

Und was wenn es auch nicht anschlägt.Der Arzt meint noch ginge es Ihm gut dafür.....

Ein bisschen fertig mit den Nerven....wir schätzen Sie die Situation als Experten ein und was würden Sie uns raten bzw empfehlen?

Gibt es noch andere Therapien?


Danke für Ihre Antwort!