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Andreas.Wiegel antwortete auf Erfahrungen mit Strahlentherapie
06 März 2011 23:19
  • Andreas.Wiegel
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    01 August 2026
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Hallo Ihr

ich danke Euch von Herzen für Eure Hilfe und Infos.
Am Di fahren wir gemeinsam ins Essener Uniklinikum zum Vorgespräch Bestrahlung.
Wünsche Euch alles Gute und viel Lebenskraft
Liebe Grüße
Andreas

joseph antwortete auf Erfahrungen mit Strahlentherapie
05 März 2011 21:08
  • joseph
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    01 August 2026
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Hallo Andreas

Bedingt durch meine sehr starken Schmerzen und doch recht grossen Osteolysen im Becken , Sacromwirbel und Schlüsselbein, wurd ich zweimal bestrahlt

meine Dosen waren 30 Gray verteilt auf 10 mal , 3 Gray pro Bestrahlung

Meine Nebenwirkungen waren :

Haarausfall an der bestrahlten Stelle
Leichte Rötung (Sonnenbrand ähnlich)
Beim Becken und Sacrom ............. leider Durchfallprobleme durch die Reizung des Darms , Tip, immer Immodium-Akkut oder Instant dabei haben
Beim Schlüsselbein hab ich bis heute Stimmbandprobleme, wenn ich viel Rede (beheb ich mit Honig)

Beide Bestrahlungen waren im Jahr 2005, musste gemacht werden, da ich auf 2 Krücken mich fort bewegen musste und höllen Schmerzen bei jeder Bewegung hatte

Ergebnis : Sacromwirbel konnte gerettet werden, die Schmerzen waren innerhalb der ersten Woche fast wie verschwunden , ob nun durch die Bestrahlung oder das Kortison, das kann man nicht beweisen, sicher ist nur, dass ich mich fortbewegte mit nur einer Krücke und 8 Wochen später im Médoc Lauchpflänzchen im Garten eingepflanzt habe

Liebe Grüsse

Joseph

Caro antwortete auf Erfahrungen mit Strahlentherapie
05 März 2011 15:50
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    23 Oktober 2009
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Hallo Andreas,

mein Lebensgefährte bekam im August 2007 die Diagnose Multiples Myelom. Er wurde mehrfach bestrahlt, was immer sehr schnell gegen die Beschwerden geholfen hat. Im Sommer 2009 hatte er beispielsweise eine pathologische Fraktur mit Weichteilbefall am Jochbein. Ein halbes Jahr nach den Bestrahlungen war der Bruch verheilt, die Schwellung ging noch viel schneller weg und die Schmerzen auch.
Da seine Blutwerte immer gut waren, wurden einzelne Herde immer nur lokal bestrahlt.
Ganz am Anfang ist es ihm danach mal schlecht geworden, aber da hatte er bis kurz davor Chemo. Aber Jürgen hat recht, er sollte keinesfalls selbst mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zum Bestrahlen fahren.
Das mit dem Schwierigkeiten beim Stuhlgang liegt bestimmt am Morphin. Das hatte mein LG auch. Er hatte damals Durogesic Pflaster 75 Mikrogramm und bekam zusätzlich Movicol und noch einen Sirup zum Abführen verschrieben. Wenn ein Patient Morphin erhält, zahlt die Krankenkasse auch die Abführmittel.

Alles gute für deinen Vater

Herzliche Grüße

Caro

Kuddel57 antwortete auf Erfahrungen mit Strahlentherapie
05 März 2011 15:04
  • Kuddel57
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    01 August 2026
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Hallo Andreas,

die Bestrahlung soll vermutlich gegen die beschriebenen starken Schmerzen wirken. Der Erfolg stellt sich dabei sehr schnell ein.
Bei mir wurde bisher nur gegen die Tumorherde bestrahlt, auch das wirksam.
Zu Bedenken ist immer, dass der Körper nur ein gewisses Maß an Bestrahlung verträgt. Eine Nebenwirkung kann in starker Hautveränderung liegen, Rötungen und Verschorfungen auch über einen längeren Zeitraum sind denkbar. Direkt nach der Bestrahlung kann es zu Übelkeit bis zum Erbrechen kommen. Daher sollte Dein Vater keinesfalls selbst zum Termin fahren, der Taxitransport wird aber durch die KK übernommen.
Die Bestrahlung führt zu Glasknochen (kann dazu führen?) und kann die Sehnen und Schleimhäute im Strahlungsbereich angreifen. Diese und weitere Nebenwirkungen sind vermutlich im blauen Ratgeber gelistet.
Alle Bestrahlungen empfand ich als wenig belastend aber immer wirksam. Da diese Therapie kaum leichtfertig verordnet wird, scheint ihr kaum eine Wahl zu haben. Gleich zu Beginn meiner Behandlungen vor zehn Jahren sollte eine Bestrahlung des gesamten Skeletts erfolgen. Das lehnte ich ab. Mein Onkologe ist heute froh darüber. So konnte in den letzten Jahren dosiert bei Bedarf bestrahlt werden.

LG

Jürgen

rudi antwortete auf Erfahrungen mit Strahlentherapie
05 März 2011 14:08
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Andreas,
hier unter Literatur findest du den blauen Ratgeber "Strahlentherapie".
Hier der direkte Link zum Dokument:
www.myelom.org/fileadmin/Daten/Literatur...strahlentherapie.pdf

Die Bestrahlung wird in viele kleine Einzelbestrahlungen aufgeteilt und damit sind die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert.
Wenn z.B. die Gesamtdosis 40 Gy (Gray) ist, dann wird das aufgeteilt in z.B. 20 einzelne Bestrahlungen an aufeinanderfolgenden Tagen (20x 2 Gy). Die gesamte Bestrahlung zieht sich dann über 3- 4 Wochen hinaus.

Es gibt hier im Forum viele die Bestrahlung hatten und drüber berichten können (werden).

In welchem Bereich soll denn bestrahlt werden (Lendenwirbel, Becken, oder wo??)

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Erfahrungen mit Strahlentherapie wurde erstellt von Andreas.Wiegel
05 März 2011 13:35
  • Andreas.Wiegel
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    01 August 2026
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Hallo Zusammen
mein Dad ist 72 Jahre alt, vor 7 Jahren wurde Plasmozytom diagnostiziert.
Seit dem erhielt er viele Therapien wie Thalidomid, Revlemid, Velcade.Zuzüglich Kortison
Aktuell erhält er Bendamustin, doch es geht ihm schlecht(Kein Hunger, flaues Gefühl im Magen, Abgeschlagenheit, kein Antrieb, viel im Bett)
Zuzüglich bekommt er morgens und abends eineTbl. Morphin wegen der starken Schmerzen.Seit einigen Tagen hat er große Stuhlgang-Probleme.Nä Wo soll eine Strahlentherapie beginnen.
Leider weiß ich nicht genau welche.
Kann mir jemand sagen, wie sich eine Strahlentherapie auswirkt?
Welche NW sind zu erwarten.
Vielen Dank für eine mögliche Antwort
Liebe Grüße
Andreas Wiegel(Angehöriger)