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27 Feb. 2011 14:05
  • Karsten
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Vielleicht ist z.B. auch folgendes denkbar: Zuerst eine 3er Kombi mit Velcade für 3-4 Zyklen (das ist zugelassen und außerhalb von Studien verfügbar). Dann Stammzellen sammeln und dann entscheiden wie es weiter geht.

Die oben von Christer aufgeführte Variante ist natürlich eine Option mit der man sich anfreuen könnte ja vielleicht sogar sollte.
Was man hat hat man(eigene Stammzellen).
Und die Vorbehandlung mit Velcade etc.wird ja warscheinlich eh vorher durchgeführt.(war bei mir auch so,2x4 Spritzen innerhalb 4 Wochen)Man könnte an diesen Velcade-Zyklen schon die Verträglichkeit und Wirksamkeit feststellen und behält sich alle Therapieoptionen offen.

Gruß
Karsten


















Jeanny150765 antwortete auf Studienteilnahme - Therapieentscheidung
27 Feb. 2011 13:30
  • Jeanny150765
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Hallo
die Therapiewahl kann hier keiner festlegen.
Ein Patient mit 75 sollte schon vorsichtig sein.
Mit konventionellen Therapien kann er auch gute Ergebnisse
erreichen und auch diese sind für den Körper belastend.
Aber er hätte dann bestimmt mehr Lebensqualität über mehrere
Jahre wenn es gut anschlägt und erreicht so bestimmt sein ganz
normales Lebensalter.
Ich würde mit 75 diesen Weg wählen.
Revlimid ist zugelassen,meine Mutti erhält es nach Ihrer Therapie
als Erhaltung.

LG
Jeanny

Martin.Q antwortete auf Studienteilnahme - Therapieentscheidung
27 Feb. 2011 12:09
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Hallo,

ich möchte noch folgenden zu bedenken geben. Die Anmerkungen vom Karsten, dass es erhebliche Strapazen sind, sollte man sicherlich nicht vernachlässigen.

Nur bitte bedenkt auch folgendes:
- Wenn Ihr über eine längere Zeit mit Melphalan behandelt werdet, ist ein Sammeln von ausreichend Stammzellen vermutlich nicht mehr möglich bzw. nur erschwert möglich. Ob es mit AMD 3100 möglich sein könnte, weiß ich nicht - vermutlich aber schon.
- Die Belastung für den Körper wird für eine spätere Transplantation nicht weniger (Therapien schwächen den Körper und dein Vater wird nicht jünger)

Vielleicht ist z.B. auch folgendes denkbar: Zuerst eine 3er Kombi mit Velcade für 3-4 Zyklen (das ist zugelassen und außerhalb von Studien verfügbar). Dann Stammzellen sammeln und dann entscheiden wie es weiter geht.

Vielleicht ist es möglich dann eine Revlimid Erhaltung zu machen (das müsstet ihr aber klären, ob so etwas zugelassen ist). Alternativ könntet ihr dann aber auch zu Melphan, Velcade und Cortison wechseln in einer leichteren Dosis, falls ihr keine autologe HD machen wollt. Der Vorteil bei der Varainte wäre, dass Ihr dann Stammzellen gesammelt habt und diese Option noch habt.

Die Kernfrage die ihr beantworten müsst: Wollt ihr die HD grundsätzlich als Therapiebaustein haben oder nicht. Für beide Optionen gibt es gute Gründe !!!

vlg

27 Feb. 2011 10:44
  • Karsten
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Hallo,

ich(45) habe im letzten Jahr eine doppelte autologe durchgezogen und ich muss ehrlich sagen mit 75 täte ich mir das warscheinlich nicht mehr an.
Man bedenke doch die Strapazen die der Körper bei dieser Therapieform durchstehen muss ist nicht ohne.
Erkläre einem 75-Jährigem mal das ihm vor der Stammzellenabnahme das Knochenmark mit Endoxan(Senfgas) zerstört wird.
Nach einer kurzen Erholungsphase kommt dann der richtige Hammer mit Melphalan,erneut werden alle kranken,aber auch alle gesunden Zellen platt gemacht. Das womöglich innerhalb einiger Monate sogar ein zweites mal.

Da würde ich persönlich die erste Therapieform bevorzugen,zumal man bei einem nicht anschlagen immer noch,so denke ich mal, ausweichen könnte und auf die Stammzellentherapie zurückgreifen kann.

Holt euch wie schon erwähnt eine zweite Ärtzliche Meinung ein.

Gruß aus dem Südharz
Karsten

Jeanny150765 antwortete auf Studienteilnahme - Therapieentscheidung
24 Feb. 2011 19:48
  • Jeanny150765
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Hallo


ich hab ja nicht die Therapie meiner Mutti versucht dem Gast
vorzuschlagen.Er oder Sie hat nach Erfahrungen gefragt.Das ist
doch klar,das man hier keine Therapieentscheidung fällen kann,das kann keiner...nur der behandelne Arzt.
Hochdosis ist die beste Wahl der Therapien,aber bei manchen Patienten ist ebend auch die konventionelle Therapie sehr erfolgreich.
Erfolg ist für uns schon deshalb,weil die Therapie sehr gut anschlägt und sich verfrüht darüber zu freuen,finde ich nur richtig.Auch bei einer Hochdosis weiß man nie,ob diese vielleicht beim älteren Patienten zu sehr belastend ist.Verfrüht freuen kann einem hier schon wieder etwas
den Mut nehmen.

LG
Jeanny

christine antwortete auf Studienteilnahme - Therapieentscheidung
24 Feb. 2011 19:26
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Hallo Gast,
Christer hat recht....:-)

Schön dass dein Vater so lange im Stadium 1 war, dass sicher gut behandelbar ist und ihm viele gute Jahre geben kann - vor allem, wenn er durch die Therapien nicht zu sehr geschwächt wird!

Ich würde mich an Eurer Stelle auch nach Heidelberg zu einer Zweitmeinung bemühen.

LG