Hallo,
ich habe neulich auch gelesen, daß bei Standardrisiko-Patienten kein nennenswerter Unterschied zwischen Standdard Chemo Therapie und Hochdosis Chemo mit anschließender autologer SZT festgestellt werden konnte was das ereignisfrei Überleben und das Gesamt-Überleben betrifft.
Es gibt immer wieder Studienaussagen die einen eher verwirren als einem weiterhelfen können.
Das ist ja das Unüberschaubare, weil in einer Studie fast jeder Patient andere Grundvoraussetztungen mitbringt. Jeder hat andere Ausgangswerte und andere Chromosomenveränderungen in der Summe und jeder reagiert anders auf die einzelnen Therapiephasen in der Studie. Viele die aus dem Raster fallen werden während der Stucie "zensiert", d.h. aus der Studie rausgenommen aber nach Kaplan Mayer Berechnung doch statistisch/mathematisch weitergeführt für das Gesamtergebnis der Studie.
Deshalb gilt immer noch mehr oder weniger der alte Spruch:
"Traue keiner Studie, die du nicht selbst manipuliert hast"
Und nochwas, ich sage mir immer, die Therapie die ich hinter mir habe hat meine Werte in Richtung CR gedrückt, aber jetzt liegt es an mir und meinem Überlebenswillen und meinen Selbstheilungskräften, die nur ich selbst aktivieren kann - wie der weitere Verlauf ausgeht.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com