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  • Kai
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    02 Februar 2011
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Hallo Lisa,

vielen Dank für deine Antwort. Wenn es mit dem Urlaub klappen sollte, würden wir wirklich ganz gerne in Deutschland bleiben. Wir schwärmen von den friesischen Inseln. Wir haben bisher einige besucht. Unser Favorit ist bisher Spiekeroog. Jetzt haben wir aber aktuell eine Einladung von guten Freunden auf ein Hausboot in Dänemark bekommen. Das klingt auch wirklich sehr nett, zumal die beiden Freunde beruflich im medizinischen Bereich tätig sind. Das bringt für Heike zusätzliche Sicherheit. Mal schauen, ob es klappt.

Liebe Grüße
Kai-Uwe

  • gast
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo Kai-Uwe

ich habe als stiller Leser Eure Geschichte verfolgt und freue mich mit Euch.
Weiter so!
Ein kleiner Urlaub (vielleicht nicht weit weg, irgedwo in unserem schönen Deutschland) wird Euch bestimmt gut tun.
Auch eine Autologe in einiger Zeit ist bestimmt möglich.

Alles Gute weiterhin

Lisa

  • Kai
  • Autor
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  • 165 Beiträge seit
    02 Februar 2011
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Mensch, wie die Zeit vergeht. Mittlerweile sind wir fast 8 Wochen zu Hause. Es ist einfach herrlich und wir sind glücklich.

Heike geht jetzt fast täglich zur abulanten Physio- und Ergotherapie. Die beweglichen Einschränkungen durch die Polyneuropathie sind nur noch minimal. Die Therapeuten leisten super Arbeit. Lediglich Fehlstellungen im Bereich der Zehen und ein Taubheitsgefühl in den Füßen ist verblieben. Mittlerweile kann ich mit Heike schon richtig spazieren gehen. Den Rollstuhl und den Rollator, die wir noch vor Wochen gebraucht haben, mußte ich in den Keller bringen. Selbst den Stock will Heike nicht mehr als Gehhilfe benutzen.
Viele Freund und Bekannte freuen sich einfach mit uns. So passiert es dann auch schon einmal, wenn die Verkäuferin aus dem nahegelegenen Supermarkt Heike im Laden vor Freude in die Arme fällt. Vergleichbar sieht es aus, wenn wir wieder im Krankenhaus oder in der Rehaklinik zu Besuch sind. Viele der Pfleger und Schwestern können es kaum glauben, wie gut es Heike geht. Etliche der Schwestern und Pfleger von der Intensivstation kennt Heike gar nicht. Und trotzdem kann sie sich an Gesichter und Ereignisse aus der Komazeit erinnern. Wirklich erstaunlich: Vor ein paar Wochen waren wir nochmals in der Klinik, um das Tracheostoma von der künstlichen Beatmung operativ verschließen zu lassen. Da kam uns auf dem Flur ein Pfleger entgegen. Heike sagte sofort, dass sie ihn kenne; selbst seinen Namen kannte sie. Ebenso ist ihr wohl eine Melodie von einem Lied in Errinnerung beblieben, welche ich oft in der Komazeit vor Verzweifelung, in Tränen aufgelöst, leise gesungen habe.

Zwischenzeitlich hat Heike wieder eine Chemotherapie angefangen. Das Bortezomib konnte jetzt aufgrund der Nervenschädigung nicht genommen werden. Jetzt nimmt Heike Revlemid in Verbindung mit Kortison. Mittlerweile nimmt sie die Präperate seit fast 6 Wochen. Sie verträgt die Therapie ganz gut und die Ärzte sind zufrieden. Ggf. wird langfristig erneut über eine Hochdosistherapie und einer Stammzellentransplantation nachgedacht; aber das hat noch Zeit.

Ich selbst bin nach wie vor halbtags berufstätig, so dass ich möglichst viel für Heike zur Verfügung stehe. Mittlerweile denken wir sogar über einen kleinen Urlaub nach. Vielleicht klappt ja das sogar.

Vielleicht macht das hier Geschriebene denjenigen Mut, die sich auch in vermeintlich aussichtlosen Situation befinden. Ich hätte e s mir im Frühjahr diesen Jahres auch nicht träumrn lassen, dass ich mit meiner Heike wieder so glücklich bin.

Liebe Grüße
Kai-Uwe

  • Harry
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo Kai-Uwe,
das muss jedem MM-Patienten Mut geben immer weiter zu kämpfen. Kompliment an Deine Frau, aber auch an Dich, da ich weiß, dass die Angehörigen genauso leiden wie die Patienten (in manchen Fällen so gar mehr).
Liebe Grüße
Harry

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo Kai-Uwe

Eine harte Zeit habt Ihr gemeinsam überwunden, Stärke bewiesen, ich denk, Heike wird auch die nötige Kraft und den Mut finden, eine weitere Therapie wie Revlimid über sich ergehen zu lassen.

Die eigenen 4 Wände geben Ihr die Sicherheit und dir natürlich auch.

Wir alle gehen steinige Wege, aber wir haben gute Bulldozer :wink:

Macht weiter so

Liebe Grüsse

Joseph

  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Kai-Uwe,

nach so langer Zeit wieder Zuhause zu sein ist schön zu hören. Ich drücke Heike und dir die Daumen, dass Heike weiter Fortschritte zum Guten macht und ihre Angst wenigstens teilweise oder ganz überwinden kann.

Es sind übrigens nicht Monate die du nichts mehr hier geschrieben hast, sondern nur ca. 6 Wochen :wink:

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com