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20 Jan. 2011 11:50
  • Karsten
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    22 April 2010
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Hallo Hannes,

ein Heilungsprozess ist dein verschwundener Schmerz im Wirbelkörper keinesfalls!
Ich hatte im vorigrm Frühjahr auch einen Deckplatteneinbruch im LWK4. Erst nach der Kyphoplastie lies der Schmerz nach.
Hat man dich nicht an eine Klinik zum wiederherstellen des Wirbelkörpers überwiesen bzw. eingewiesen?
Vermmutlich ist das jetzt aber nicht möglich da man schon begonnen hat eine Therapie bei dir zu durchzuführen und wie sich das mit einer Vollnarkose verhält kann ich nicht beurteilen.

Ein Phydiotherapeut könnte aber auch die Sache verschlimmern wenn es zu einer Veränderung des beschädigten Wirbels kommt und er plötzlich deine Nervenbahnen berührt. Da kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen das es in Sekunden zur Bewegungsunfähigkeit kommen kann.Bei mir war es als bekäme ich jedesmal einen Stromschlag.

Bisphophonate habe ich bisher 6x erhalten und es wurde nach einem MRT eine "leichte" Rückbildung der Osteolysen im Vergleich zum vorigem Frühjahr festgestellt.

Ich würde dir momentan vom Phydiotherapeuten abraten,da einige dieser Spezis eh denken sie wüssten alles besser.

Gruß aus dem Südharz

P.S. Wie alt bist du denn?

GiselaKöenig antwortete auf Hat jemand Erfahrung mit Physiotherapie?
20 Jan. 2011 09:42
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Lieber Hannes,

ich möchte mich meinen Vorrednern/innen anschließen aber noch etwas ergänzen. Bei mir hilft sehr gut die Anwendungen der Osteopathie. Hier muß man wie überall im Leben allerdings sehr darauf achten, einen erfahrenen Therapeuten zu erwischen, denn heute darf sich jeder Osteopath nennen, nur qualitativ gibt es enorme Unterschiede. Werden diese verschiedenen Techniken gut angewandt, können sie Wunder bewirken. Leider ist diese Methode auch sehr teuer und wird oft von den Kassen nicht bezahlt. Trotzdem wollte ich es hier mitteilen, da ich damit sehr gute Erfahrung gemacht habe (mache sie immer noch) . Auch bei meinen starken Beschwerden in beiden Füßen durch die Polyneuropathie erfahre ich durch die Anwendungen große Erleichterung.

Viele liebe Grüße

Gisela

19 Jan. 2011 22:18
  • Margret
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    01 August 2026
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Lieber Hannes,

Physiotherapie ist an sich immer eine gute Idee... aber:
Bei MM'lern muss jeder neue und anhaltende Schmerz im Bewegungsapparat medizinisch abgeklärt werden. Falls der Schmerz eine ernsthafte Ursache hat, müssen dann die Experten ran. Falls es nur eine harmlose Zerrung o.ä. ist, kann dir der Physiotherapeut helfen. Dumm nur, dass man beides kaum voneinander unterscheiden kann...

Mein Rat daher: Bei akuten Schmerzen erst zum Arzt, dann zum Physiotherapeuten.

Wenn du keine akuten Schmerzen hast, kann dir dauerhaft aber entsprechende Bewegung unter fachlicher Anleitung etc. helfen, deine Muskeln, Sehnen & Co zu stärken und den Knochenaufbau zu fördern.

Alles Gute und liebe Grüße,
Margret

P.S.: Eben sehe ich, dass sergio beinahe das gleiche... naja, doppelt hält besser... oder so... :wink:

19 Jan. 2011 22:17
  • sergio
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    27 Oktober 2009
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Hallo Hannes,
bei mir fing es auch so an, Rueckenschmerzen und dann die Diagnose, ich hatte dann Kyphoplastie an 5 wirbeln machen muessen, da wurde es mit den schmerzen besser.
War aber immer sehr vorsichtig. Als ich dann in Reha war, nach der 1. SZT habe ich dann physiotherapie angefangen, die Dame sagte, bei MM und den Knochenproblemen waeren sie sehr vorsichtig und es sollten nur erfahrene Therapeuten damit umgehen.
Die Knochenprobleme koennen vielseitig sein. Ich wuerde erstmal einen suchen der Erfahrung hat mit MM und dann mit ihm die MRT, falls du eine hast, anschauen um genau zu sehen was man machen kann, und das auch mit deinen Onkologen absprechen.
Ich hab mit der Physiotherapie erst nach der SZT angefangen und als ich wusste, dass keine Bruchgefahr bestand.
gruss

Sergio

19 Jan. 2011 22:03
  • gast
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    01 August 2026
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Hallo liebes Forum!

Vor fünf Wochen hatte ich die Diagnose MM. Meine Symptome waren: Seit einem halben Jahr Rückenschmerzen. Dann Anfang Dezember ein Wirbeldeckplatteneinbruch.
Seit vier Wochen bekomme ich Chemotherapie - Velcade, Cyclophosphamid, Dexamethason und Bisphosphonate zum Stopp des Knochenabbaus.

Die Rückenschmerzen sind schon ordentlich zurückgegangen (Ist das schon ein Heilungsprozess im Wirbel? Oder eher die schmerzstillende Wirkung des Kortikoids Dexemathason?) Aber letzte Woche habe ich mich im Sitzen seitwärts über die Armlehne gebeugt und nun einen neuen Schmerzherd irgendwie seitlich im Becken. Nun will ich gerne weitere unachtsame Aktionen vermeiden, und habe mich beim Physiotherapeuten angemeldet, damit er mir hilft, meinen Knochenapparat ein bisschen besser kennenzulernen und künftig weitere Schmerzereignisse zu vermeiden, falls es geht.

Hat jemand von Euch Erfahrung in dieser Hinsicht? Oder ist die Idee völlig unsinnig? Und habt Ihr noch weitere Ratschläge zum Thema Physiotherapie?

Vielen Dank für Eure Antworten!
Hannes