Hallo zusammen,
am 17.01.11 werde ich im Hochsicherheitstrakt (KMT-Station) von Würzburg zur Vorbereitung auf die "Allo" aufgenommen. Transplantation am 25.01.11. Die "Haftzeit" soll 6-8 Wochen betragen. Eigentlich wollte ich viel gelassener an die Sache herangehen, doch das Unterbewusstsein arbeitet wohl so stark, dass ich nachts wach werde und schlecht wieder einschlafen kann. Aber es ist ja auch kein Wunder: War vom 25.10-18.11 und 06.12.-29.12 zur Tumorreduzierung (Chemo) in der Klinik. Bin jetzt 2 1/2 Wochen zu Hause und dann wieder lange Zeit weg. Bleibt einfach in den Klamotten stecken und bei dem Aufklärungsgespräch mit dem Oberarzt habe ich erfahren, dass die Konditionierung doch nicht so "dosisreduziert" ist, wie ich vermutet hatte, eher mehr zur vollen "Allo" hin. Aber wenn ich den Erfahrungsbericht von Sabine Schock lese ist das für die Eliminierung des Myeloms wohl auch besser. Fühle mich körperlich eigentlich ganz gut, nur durch die vorangegangene Chemo ist mein Blutbild noch nicht vom besten: Hb schwankt zwichen 7,9 und 8,2. Die Thrombos zwischen 12.000 und 30.000. Es gibt noch viel zu Hause zu tun: Man muß ja zweigleisig fahren: Vorkehrungen treffen, falls man wider Erwarten doch nicht nach Hause zurückkehrt und was man natürlich hofft und glaubt, Maßnahmen treffen, wenn man wieder zu Hause ist: Topfblumen in Pflege geben, Papagei in Pension und sonstiges. Kurz und gut: Werde guten Mutes am 17.01. Richtung Süden reisen und mich, wenn es mir nicht allzu schlecht geht wöchentlich einmal hier melden und berichten (falls von der Mehrheit nicht gewünscht bitte mir mitteilen).
Hoffe Ihr drückt mir die Daumen.
Viele liebe Grüße
Harry