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Karsten antwortete auf Endokrinologe
10 Jan. 2011 14:57
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Hallo,

da ihr zum Thema Vitamine und Immunstimmulierung oftmals mit erhobenem Zeigefinger wedelt habe ich kurzerhand Prof. Einsele angeschrieben und ihn um Rat gefragt.
Er antwortete mir das eine Immunstimmulierung tatsächlich nicht empfohlen wird,allerdings gehören die Vitamine nicht dazu.
Alle wasserlöslichen die evtl. zu viel aufgenommen werden,werden wieder ausgeschieden.Acht geben sollte man auf eine Dosierung mit fettlöslichen Vitaminen da hier eine Acumanreicherung(was auch immer das ist) im Körper möglich ist.
Somit sieht er keine Probleme das ich weiterhin meine täglichen 2g Vitamin-C zu mir nehme.

Gruß


Caro antwortete auf Endokrinologe
06 Jan. 2011 18:37
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Hallo Jeanny,

auch das würde ich auf GAR KEINEN Fall ohne die Rücksprache mit dem MM-Arzt machen. Der ist ab jetzt immer euer erster Ansprechpartner. Siehe hierzu auch folgenden link:
www.multiplesmyelom.at/78.html

Darin steht, dass Vitamin B Nierenschäden hervorrufen kann, was beim MM ohnehin eine lebensbedrohliche Komplikation sein kann.

Liebe Grüße auch an Deine Mutter

Caro

Jeanny150765 antwortete auf Endokrinologe
06 Jan. 2011 18:24
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Hallo Caro,

meinst Du auch lieber keine Vitamin B Kur zu machen?
Also Misteltherapie hätte ich sowieso nicht zugelassen.
Wegen dem Vitamin B bin ich jetzt etwas verunsichert.


LG
Jeanny

christine antwortete auf Endokrinologe
06 Jan. 2011 16:06
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Hallo Karsten
ich lese einen US Blogg, in dem der Pateint - Nick - auch seinen Testosteronpiegel checken lies und kontrolliert. Mach das mal!

Ausserdem verstehe ich nicht ganz die Vorsicht wegend es Endokrinologen. Ganz im Gegenteil. Das wäre ja,als ob man man nicht zum Zahnarzt sollte, weil der womöglich Löcher findet, die sonst keiner sieht.

Mit den hohen Dosen Vitamin D wäre ich auch vorsichtig, wenn nicht unter ärztlicher Aufsicht genommen. Mein Weg: Spiegel checken lassen (lag bei 20nmol oder wie die Einheit nun ist), dann 5000mg täglich weise eingenommen, bis gutes Level erreicht war (75) und jetzt 1000ui jeden Tag nicht mit Curcumin zusammen. Das tut mir gut, scheint sich durchzusetzten und ich lese ständig mehr darüber.
"Don" auch ein US Blogger schluckt jeden Tag seit Jahren 5000ui und joggt munter durch die Staaten.Nicht wegen des Vitamin Ds aber auch nicht trotz.

Karsten schrieb: Liebe Forengemeinde,

gestern hatte meine Frau einen Termin beim Endokrinologen zur Kontrolle ihrer Schilddrüsenwerte.
Ich bin mit ins Behandlungszimmer gegangen und habe den Dok. gefragt ob es sinnvoll wäre das ich mich mit meiner Krankheit in seine Behandlung begebe.
Er war erstaunt das ich noch keine Überweisung von meinem Onko zu ihm bekommen hätte da es doch schon wichtig wäre einige Blutwerte und den Zustand der Knochen regelmäßig überprüfen zu lassen.
Er hat sofort eine Knochendichtemessung durchgeführt,dessen Ergebnis relativ zufriedenstellend war.
Desweiteren wurden mehere Röhrchen Blut abgenommen um den kompletten Mineralienhaushalt und den Testosteronspiegel zu bestimmen.
Der Hormonspiegel spielt eine entscheidende Rolle beim Knochenstoffwechsel und wenn nötig würde er ein Testosteronpräparat verschreiben. Das war mir neu und ich habe auch in der hier in der Suchfunktion keinen Hinweis darauf gefunden.
Desweiteren hat er mir Dekristol(Vitamin d) 20.000 Einheiten einmal Wöchentlich verschrieben. Ich hatte mir ja nach einer Vitamin D Bestimmung im Herbst selbst schon eine Vitamin D Einnahme verordnet,die bei Täglichen 2200 Einheiten lag. Somit schien ich schon ganz gut zu liegen was meine tägliche Menge anging.
Zudem lese ich hier immer wieder von einigen Usern das sie auf Vitamin D auch als Prophylaxe gegen Erkältungskrankheiten setzen,was mir auch neu wäre,aber ich lasse mich gern belehren.

Frage an die Männer,habt ihr auch schon euren Testosteronspiegel bestimmen lassen und nehm ihr evtl.Präparate zu Steigerung?

Könnt mir ja auch eine PM zukommen lassen:D

Gruß aus dem Südharz


Caro antwortete auf Endokrinologe
06 Jan. 2011 15:53
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Hallo Karsten,

mein LG wurde bereits in 2008 von den Onkologen zum Endokrinologen überwiesen. Er hatte auch nachdem die ärgsten Folgen der autologen SZT überwunden waren noch Probleme mit Antriebskraft, körperlicher Schwäche. Die Onkos haben damals auch den Hormonspiegel überprüft. Er hatte viel zu wenig Testosteron. Der Endokrinologe kontrollierte dann auch Vitamin D, war auch viel zu niedrig. Er verschrieb dann Dekristol 20.000 i.E. einmal pro Woche und schickte ihn zum Urologen, um die Prostata VOR einer evtl. Testosterontherapie untersuchen zu lassen. Da soweit alles in Ordnung war, bekam er dann zunächst ein Testosterongel, was er auf der Haut nicht gut vertrug, dann einmal im Monat eine Spritze. Sein Allgemeinzustand besserte sich danach wesentlich. Aufgehört hat er damit im Sommer 2009 als er ein Rezidiv bekam und an zwei Stellen bestrahlt werden musste + Revlimid bekam. Also ich finde es schon sinnvoll bei einer Erkrankung, bei der die gesamte Blutbildung so massiv verändert ist und durch Therapie noch zusätzlich, einen Hormonspezialisten hinzuzuziehen.

@Jeanny - Misteltherapie soll bei MM absolut kontraproduktiv sein, weil es das Immunsystem puscht, somit das MM gleich mit. Überhaupt - niemals noch so harmlos wirkende Präparate, egal ob Vitamine, Nahrungsergänzung, Pflanzentees ohne Rücksprache mit dem Onkologen geben. Bitte!!

Liebe Grüße in die Runde

Caro

Margret antwortete auf Endokrinologe
06 Jan. 2011 15:25
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Nur kurz aus der heutigen Glatteiszone rund um Berlin:

Zitat: Testosteron erhöht Muskelkraft, aber auch Infarktrisiko
medizin.suite101.de/article.cfm/testoste...r-auch-infarktrisiko

Testosterontherapie - Nutzen/Risiko
www.kup.at/journals/abbildungen/gross/351.html

Vorsicht! Nicht nur bei Glatteis... :wink: