Hallo Karsten,
mein LG wurde bereits in 2008 von den Onkologen zum Endokrinologen überwiesen. Er hatte auch nachdem die ärgsten Folgen der autologen SZT überwunden waren noch Probleme mit Antriebskraft, körperlicher Schwäche. Die Onkos haben damals auch den Hormonspiegel überprüft. Er hatte viel zu wenig Testosteron. Der Endokrinologe kontrollierte dann auch Vitamin D, war auch viel zu niedrig. Er verschrieb dann Dekristol 20.000 i.E. einmal pro Woche und schickte ihn zum Urologen, um die Prostata VOR einer evtl. Testosterontherapie untersuchen zu lassen. Da soweit alles in Ordnung war, bekam er dann zunächst ein Testosterongel, was er auf der Haut nicht gut vertrug, dann einmal im Monat eine Spritze. Sein Allgemeinzustand besserte sich danach wesentlich. Aufgehört hat er damit im Sommer 2009 als er ein Rezidiv bekam und an zwei Stellen bestrahlt werden musste + Revlimid bekam. Also ich finde es schon sinnvoll bei einer Erkrankung, bei der die gesamte Blutbildung so massiv verändert ist und durch Therapie noch zusätzlich, einen Hormonspezialisten hinzuzuziehen.
@Jeanny - Misteltherapie soll bei MM absolut kontraproduktiv sein, weil es das Immunsystem puscht, somit das MM gleich mit. Überhaupt - niemals noch so harmlos wirkende Präparate, egal ob Vitamine, Nahrungsergänzung, Pflanzentees ohne Rücksprache mit dem Onkologen geben. Bitte!!
Liebe Grüße in die Runde
Caro