Kliniken und Pharmaindustrie arbeiten hier eben oft "Hand in Hand".
Viele Myelom Professoren und Studien-Ärzte und Forschungs-Professoren arbeiten auch als Berater gegen Honorar mit den Pharmafirmen zusammen. Die Pharmafirmen geben oft einen größzügigen Forschungszuschuß an die Kliniken, die Studien durchführen. Oder es werden für Studien kostenlos die Medikamente zur Verfügung gestellt, was sehr attraktiv für die Kliniken ist.
Ob dann Studienergebnisse immer "unabhängig" und "neutral" sind kann sich jeder selbst mal überlegen.
Warum haben wir denn immer nur einige Medis von den Global Playern der Industrie in der Pipeline und bei den Studien im Einsatz.
Jahrelang dreht sich doch alles nur um Thalidomid, Velcade und Revlimid. Und diese drei Mittel werden dann in allen möglichen Kombinationen ausprobiert in zig Studien. Erst als Zweitlinientherapie, dann als Erstlinientherapie und zum Schluß noch als Erhaltungstherapie.
Das letzte Ziel ist dann Erstlinientherapie, Zweitlinientherapie und dann noch Erhaltungstherapie. Dann können die Medis gleich bei jedem Patienten drei mal verkauft werden.
Der chronische Verlauf über viele Jahre ist auch das primäre Ziel, denn dann kann man jede Menge Medis an den Patienten bringen.
Und der Patient liegt sehr oft in der Klinik über all die Jahre.
Mit jedem MM Patienten werden doch durchschnittlich an die 100.000,- Euro Umsatz gemacht.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com