Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Leopoldi" am 28. März 2009 um 14:23 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Beata" geschrieben am 28. März 2009 um 12:56 Uhr.
Hallo,
ich kann nur bestätigen, was hier alle schon gesagt haben. Zwar finde ich es als Angehörige etwas billig zu sagen, es war gar nicht so schlimm. Nicht so schlimm insoweit, als die Transplantation abgesehen von Übelkeit und Appetitlosigkeit ohne Komplikationen verlaufen ist. Aber ich meine nicht, dass es ein absoluter Ausnahmezustand ist und mit jedem Tag der vorbei ist, geht es ein Stück vorwärts. Meinem Mann hatte ein Arzt gesagt, um so schlechter er sich fühlt, um so mehr setzt sich sein Körper mit der Krankheit auseinander. Ich weiß nicht, ob das so ganz richtig ist, es gibt auch Patienten, die wenig Nebenwirkungen hatten und trotzdem gute Erfolge erzielten. Meinem Mann hat dies aber ein Stück weit geholfen, die nicht so guten Tage anzunehmen.
Ich muss Dir unbedingt ans Herz legen, dass ans Aufgeben noch lange nicht zu denken ist!!! Der Weg wird einige Tage durch ein tiefes Tal führen, aber danach hast Du die Chance auf eine hoffentlich lange, gute Zeit. Nimm Dir den Kampfspruch von Beatas Mann mit auf den Weg, der klingt gut.
Noch ein Wort an Beata:
Mich faszinierten gerade unsere Parallelen. Mein Mann wird heuer auch 46, bekam seine Diagnose MM Stadium III auch im Juni 08 und hatte eine ähnliche Knocheninfiltration (90 %). Er hatte zwar kein solches Motto für seinen Kampf, hat aber glücklicherweise die Sache von Anfang an auch kampfbereit und siegeswillig angetreten.
Schöne Grüße,
Lepoldi