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01 Dez. 2010 12:34
  • ketem
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    23 Oktober 2009
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Lieber Karsten,
ich kann das von Sergio Gesagte nur unterstützen.
Ich hatte nach der 1. autologen ein IGG von 20,5, deshalb wurde eine 2. 2 Monate später nachgeschoben. Danach gingen die Werte auf 13,8 zurück, erst einige Monate später gingen sie auf 11,8 und haben sich dann in einem Korridor innerhalb der Obergrenzen eingependelt.
Der letzte Wert war wieder bei 13,8, aber auch wenn es höher ist, mach ich mich deswegen nicht verrückt.
Ansonsten denke ich wirklich auch, dass das, was Giesela gesagt hat stimmt. jeder ist anders, jeder mit Risiko reagiert anders und wie lange das dann klappt mit dem Überleben, hängt von so vielen anderen Faktoren zusätzlich ab. Mit solchen Zahlen rechne ich eigentlich nicht mehr.
Dem Rudi weiterhin alles Gute in der Aplasie!

Gruß
Stefan

3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de

01 Dez. 2010 11:42
  • sergio
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    27 Oktober 2009
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Karsten,
hab da meine Zweifel ob man das so wenige Tage nach der HD feststellen und festlegen kann. Mir sagten die Aerzte, dass die SZT einige Monate nachwirkt, deswegen kann man den genauen Stand erst ca. 3 monate nach der SZT feststellen. Also nicht zu sehr beeindrucken lassen, "geniess" diese Wochen, es waren bei mir immer die stressfreiesten, da man eh nur abwarten kann und wieder zu Kraeften kommen muss.
nach dem "Schock" der SZT braucht das ganze "System" einige Zeit um sich wieder einigermassen einzupendeln...

Sergio

01 Dez. 2010 11:35
  • Karsten
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    22 April 2010
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Hallo,

ich wurde 8 Tage vorm Rudi zum zweiten mal autolog transplantiert.
Nach dem ersten mal wurde keine CR erreicht und auch wenn die 2.noch nachwirkt spricht vieles daraufhin das ich auch jetzt keine CR erreiche. Das hat man mir beim Abschlussgespräch schon mal an den Kopf geworfen.Dazu wäre mein IGG von 10,8 14 Tage nach der TP noch zu hoch.(Vor der TP war er 17)
Albumin und ß2-Mg voll in der Norm.
Ich war erstmal geschockt und dachte was jetzt?
Habe hier im Forum viele positive Sachen über eine PR gelesen was mich wieder ein bischen hoffnungsvoller nach vorn blicken lässt.

Ich denke mir jetzt sogar das ich mein 2. Transplantat später evtl. hätte sinnvoller einsetzten können. Aber wer ahnt das schon vorher.

Viele Grüße aus dem Südharz
-11 Grad und eisigem Ostwind

01 Dez. 2010 11:04
  • christine
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    01 August 2026
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....kleiner Unterschied zu dieser Therapie zu allen "anderen": Die Stammzellen für die 2.HD wurden erst nach der ersten gesammelt. Das muss man erst mal machen können, bzw durchstehen können, wissen doch viele hier, dass das Sammeln kein Zuckerschlecken ist. Es handelt sich auch um eine sehr kleine Gruppe Patienten und es gibt auch Studien, die zu dem Ergebnis kamen, dass die einfache HD genauso gut ist. ......tja- auf der anderen Seite ist es schwer sich vorzustellen dass "2fach" nicht doch besser halten könnte.:-?

Am wenigsten Zweifel gibt es wohl bei Patienten die nach der ersten keine CR erreicht haben, nicht wahr!?

Es gibt zumThema übrigenss einen ganz guten freien Artikel im Blood zum Stand der HD im Jahre 2010 und danach.

Ich wünsche allen einen wärmeren Tag!
Oslo -15



01 Dez. 2010 10:46
  • leopoldi
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    23 Oktober 2009
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Hallo,

hab mich grad blöd ausgedrückt :oops:. Dass Patienten ohne genetisches Risiko längere ereignisfreie Zeiten haben als Hochrisikopatienten ist natürlich nicht schlauerweise "mein Eindruck". Ich meinte, weil Hochrisikopatienten oft schnell, aber nur kurzweilig, gut ansprechen während Patienten ohne genetische Veränderung hingegen auch mit nur Teilremission sowieso längere Erfolge haben. Deshalb die Frage, ob man den Erfolg unbedingt der Tandem zuschreiben kann oder ob er auf die genetischen Veränderungen zurückzuführen ist.
Aber wie Gisela sagt, jeder ist anders und spricht anders an. Jeder muss seinen Weg gehen und seine Entscheidungen treffen.
LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

01 Dez. 2010 10:34
  • sergio
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    27 Oktober 2009
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hallo Rudi,
schoen von dir zu lesen, heisst, dass es dir doch ganz gut geht!!
Also bei einer Pat.veranstaltung ging es auch um CR und ereignisfreies Ueberleben, da sagte der hiesige Professor, dass an ihrem Zentrum alle, die ein laengeres Ueberleben haetten, 10 Jahre oder so, keine zytogenetischen Veraenderungen gehabt haetten.
Ich denke das spielt eine Rolle, und auch in dieser Studie/Statistik ist leider nicht angegeben ob die Langzeitueberlebenden zytogenet. Veraenderungen hatten/haben.
Alle Experten meinen, mit den neuen Meds. gelten die jetzigen langfristigen Statistiken nicht.
Ja, wenn man Glueck hat und alles passt, und die LQ auch mitspielt. Aber leider, leider sehen und lesen wir hier immer wieder, dass das nicht immer der Fall ist.
Das soll nicht entmutigend sein, aber man sollte vielleicht eine genauere Diagnostik und Feststellung der Risikoprofile generell und vergleichbar einfuehren.


Sergio