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gast antwortete auf Gibt es noch etwas ?!
10 Nov. 2010 15:42
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    01 August 2026
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Hallo!

Ich habe eure Vorschläge heute den Onkologen vorgelegt. Sie hielten besonders die Idee mit Cyclophosphamid (Endoxan) für sinnvoll. Die Angelegeheit wird jetzt geprüft.

Vielen Dank nochmal!


Sascha+Papa

gast antwortete auf Gibt es noch etwas ?!
09 Nov. 2010 15:31
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    01 August 2026
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Danke für die vielen Ideen!

Ich hatte beim letzten Gespräch mit den Onkologen schon den Vorschlag gemacht die alten Medikamente mit weiteren zu kombinieren. Die Onkologen versprechen sich davon allerdings nicht viel.

Ich werde eure Ideen weiterleiten und mich sowieso mit Einsele etc. in Verbindung setzten.

Vielen lieben Dank!

Papa+Sascha :)


sergio antwortete auf Gibt es noch etwas ?!
09 Nov. 2010 12:54
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    27 Oktober 2009
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Hallo,
Prof. Einsele sagte mir im August, dass sie die erste dt. Patientin mit Pomalidomid behandeln, sozusagen als "compassionate use".
Sascha, beschreib ihm einfach die momentane Lage und warte ab was er meint,

Sergio

Martin.Q antwortete auf Gibt es noch etwas ?!
08 Nov. 2010 20:59
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    18 August 2009
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Hallo Sascha,

was mir auffällt: Dein Vater hat bisher immer "nur" 2er Kombinationen bekommen.

RAD z.B. kann auch sehr gut wirken, wenn man nicht mehr auf Rd anspricht.

Schau dir auch mal die beiden Dokumente hier an:

www.myelom.org/fileadmin/Daten/Therapien..._Neue_Substanzen.pdf

www.myelom.org/fileadmin/Daten/Therapien...e_Substanzen__2_.pdf

sowie den Link zur Studienseite:

myelom-studien.de/

In wie weit dein Vater für Studien in Frage kommt müsstet ihr dann mit den Zentren in Würzburg und Heidelberg klären.

Auch der Einsatz von nicht zugelassenen Medikamanten außerhalb von Studien ist meiner Meinung nach möglich.
Hier musst du unterscheiden zwischen Medis, die
a.) für eine andere Krankheit bereits zugelassen sind
oder
b.) noch für keine Krankheit zugelassen sind.

www.myelom.org/fileadmin/Daten/Therapien...oblatt_off-label.pdf

Grundsätzlich scheint aber eine Behandlung von beiden Medikamententypen möglich zu sein. Welche bürokratischen Hürden genommen werden müssen, weiss ich nicht.

Auch dieser Link könnte vielleicht von Interesse sein:
www.kampfgegenkrebs.de/PDFS/Artikel_einsele.pdf

VLG

gast antwortete auf Gibt es noch etwas ?!
08 Nov. 2010 16:19
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    01 August 2026
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Danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort.

Papa ist ein harter Knochen und bisher alles ohne nennenswerte Nebenwirkungen vertragen,Zitat:"Die Spritzen doch nur Wasser!".

Die letzten paar Monate gings leider langsam bergab. Viele Infektionen sowie der Ausfall der Nierenfunktion. Es geht ihm aber soweit ganz okey.

Schön das deine Fahne mehrere Enden hat. Das macht Mut. Die Combo mit Rev. könnte man sicherlich in betracht ziehen, da die letzte Gabe bestimmt schon 1 Jahr her ist.

Ich werde deine Ideen mal weiterverfolgen.

Herzlichen Dank
Sascha

chrsa antwortete auf Gibt es noch etwas ?!
08 Nov. 2010 15:57
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Hallo Sascha,

Das Problem hatte ich auch.

Velcade (Bortezomib) + Dexa
Revlimid + Dexa
hatten nur für 2-3 Zyklen Erfolg und versagten dann.
Velcade + Caelyx + Prednison war ohne Erfolg.

Ich habe ein reines Leichtketten-MM (Lambda-Leichtketten), d.h. im Serum treten nahezu keine Immunglobuline (IgA, IgM, IgG) auf.

Die Zugabe von Cyclophosphamid (Endoxan) führte dann zu einem erneuten Ansprechen:

1.) Velcade (1.5 mg/m2) + Cyclophosphamid (300 mg/m2) + 100mg Prednison an d1, d8, d15, d.h. 1x pro Woche in einem 28 Tage Zyklus. 4. Woche Pause. Endoxan als Tablette, Velcade+Prednison intravenös.
Quelle: Journ. of Clinical Oncology, vol.26, No.29 (October 10), page 4777-4783.
Die Therapie mit 3 Zyklen ergab bei mir ein gutes Ansprechen, aber nur für 3 Monate Remission. Ich bin allerdings stark vorbehandelt.

2.) Revlimid (10mg) an d1-21 plus
Cyclophosphamid (100mg) + Prednison (20mg) an d1-28
eines 28 Tage Zyklus. Alle Medikamente sind Tabletten.
Quelle: www.myelomabeacon.com (Februar 2010) bzw.
British Journ of Haematology, vol. 148 (2009) p. 332-340.

Damit (2.) machte ich im April 2010 nur 1 Zyklus mit einem für meine Verhältnisse sehr guten Erfolg und hatte dann 4.5 Monate Pause. Im September 2010 folgte ein weiterer Zyklus mit erneut gutem (nicht ganz so gut) Erfolg, so dass ich z.Z. wieder Pause machen kann. Ich habe (vermutlich) berechtigte Hoffnung, dass diese Therapie auch noch ein drittes Mal wirkt. Die kurze Behandlung von jeweils nur 1 Zyklus vermindert vermutlich/hoffentlich die Gefahr von rascher Resistenz.

Die Nebenwirkungen bei beiden Therapien (1) und (2) waren/sind erträglich, v.a. Benommenheit, Kurzatmigkeit, Schwäche, leichte Magenbeschwerden (Omeprazol). Von Revlimid bekomme ich sehr unangenehme Krämpfe in Füßen und Händen, sowohl bei 25mg als auch bei 10mg Dosis.

Die Furcht "Ende der Fahnenstange" hatte ich im letzten Jahr auch mehrmals. Aber dann fand sich doch immer wieder eine, wenn auch leider nur kurz anhaltende Lösung. Und so sollten Dein Vater und Du die Hoffnung nicht aufgeben.

Ich wünsche Euch alles Gute,
Christian